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Chronische Schmerzen und Fentanyl

Oct 31, 2018 3:52 PM

Seit Jahren leide ich an Chronischer Schmerzen die mit Fentanyl und Lyrika behandelt werden. Am Anfang half mir diese Behandlung recht gut, auch wenn ich nicht Schmerz frei war. Jetzt aber habe ich vermehrt wieder starke Schmerzen. Wer hat Erfahrung damit und kann mir sinnvolle Tipps geben?

Dec 18, 2018 2:03 AM

Hi,
ich kann dich sehr gut verstehen, denn ich lebe mit meinem chronischen Schmerzen seit Jahren. Um mich kurz zu fassen. Dein Körper stellt sich mit der Zeit auf die eingenommende Medikation ein, was dazu führt das man die Dosis erhöhen muss. Diese Gewöhnung führt zu mehr Einnahmen bzw höheren Dosen,welches zu einer Art Psychologischen Abhängigkeit führt. Um das zu verhindern solltes du mit deinem Arzt deine Medikation und Dosierung in bestimmten Intervallen wechseln. Das hat mir gut geholfen. Ich hoffe ich konnte etwas helfen? Viel Glück und Gruß
Michael

Jan 11, 2019 3:14 PM

Michael, wechselst du deine Medis auf eigene Faust oder bestimmt das der Arzt? Ich habe anfangs Tilidin genommen, da hatten sie aber alle Angst vor Abhängigkeit und haben mich auf Palexia umgestellt. Ich glaube jetzt ist aber die Gewöhnung eingetreten und wohin Wechsel ich jetzt 🤔zurück zu Tilidin? Diese NSAR-Medis fressen mir den Magen auf, die gehen gar nicht

Jan 14, 2019 11:02 PM

Oh manno ich kann dich gut verstehen. Es ist so als ob man sich immer nur im Kreis dreht! Mittlerweile habe ich alle Schmerzmittel von A-Z durch. Ein einziges Medikament ist übrig geblieben. Hydromorphon 24mg, morgens 3x & abends 3x. Der Nachteil daran ist die psychische Abhängigkeit die man mit der zeit entwickelt. Aber ok, dafür kann ich an guten Tagen fast ohne Schmerzen gehen.

Jan 14, 2019 11:08 PM

Fast vergessen. Ich stelle die Medikation immer mit meinem Arzt zusammen um. Und was die Gewöhnung angeht, mal dauert es etwas länger bis man angleichen muss, aber das kann man nicht verhindern. Ich hoffe dir und deinem Magen geht es bald besser. Alles Gute!
Michael

Feb 27, 2019 3:24 PM

Ich leide auch seit langem an chronischen Schmerzen. Habt ihr schon mal CBD Öl (Cannabidiol) probiert? Damit konnte ich meine Schmerzmittel stark reduzieren, komme sogar oft ohne zusätzliche Medikamente klar.

Mar 07, 2019 11:53 AM

Ich habe seit 7 Jahren cronische Schmerzen bin gegen viel allergisch ich Spritze mir bei Bedarf 15mg dipidolor das hilft mir ganz gut kann ich empfehlen würde ich mal mit dem Arzt besprechen lg

Mar 09, 2019 7:21 AM

Hallo Ihr,
auch ich kämpfe seit Wochen wieder mit verstärkten Schmerzen, sonst ist es oft auszuhalten, mit den starken Medis, aber im Moment , puh... die ständigen Wetterwechsel, kalt dann wieder warm und der Sturm zusätzlich, ist einfach nur entsetzlich. Ich habe nach einem LWK 1 Trümmerbruch einen Cage und eine Versteifung und bin danach nie mehr schmerzfrei gewesen.
Da ist es schwer immer positiv zu denken und ja, der Schmerz beherrscht einen, gibt dir Ruhepausen vor und beschneidet dein Leben, leider, kann ich das nach fast 10 Jahren nicht anders sehen. Richtig ist, dass man sich an die Medis langfristig gewöhnt, öfters mal wechseln muss.
Ich würde mir gerne dieses Tensgerät einsetzten lassen.. was die Nerven tiefer und direkt mit Strom erreicht, sich an und ausknipsen lässt , also selber steuern, vereinfacht gesagt.
Leider, finde ich bislang nicht die Zeit dazu, aber ich habe das im Sommer vor. Hat jemand von Euch damit Erfahrungen gemacht? Ich bin oft mutlos und verzweifelt, weil das oft auch falsch eingeschätzt wird, auch von Ärzten. Ich gehe oft bis zu meinen Grenzen, bewege mich viel trotz der starken Schmerzen, nicht so wie man denkt, dass man sich nur schont. Wenn aber nichts mehr geht und es einem vor Schmerz übel wird... klar hilft einem die Vorstellung , du bist nicht alleine damit, es gibt tausende Andere , die genauso wie Ich aushalten und ertragen müssen. Manchmal denke ich aber wirklich, macht das noch Sinn?

Mar 10, 2019 2:29 PM

Ja solche Gedanken mit dem Sinn machen, tauchen auch bei mir auf. Ich forsche aber gar nicht danach, um auf Antworten zu kommen. Es ist, so wie es ist. Es gibt keinen Sinn und ich muss damit lernen umzugehen.
Es hilft mir, wenn ich etwas, dass ich sehr gerne mache mal anfange und schaue wie weit ich komme. Ich Nähe im Moment viel und da spüre ich mich selber wieder, wie ich früher war. Das ist, wonach du suchen kannst. Es wird dir nicht die Schmerzen nehmen, aber es geht dir im Sein besser.
Versuch etwas zu machen, was dir gut tut.
L.G. Acrylyrika

Apr 10, 2019 4:52 AM

Bei mir reicht die verschriebene Dosis des Pflasters eigentlich von Anfang an nicht aus. Aber nun ist schon seit etwa 6 Monaten der Schmerzpegel permanent ungewöhnlich hoch, aber die Ärztin will nicht hochdosieren. Also gibt's zum Pflaster auch 3x täglich Oxycodon und der Hausarzt verschreibt eben noch zusätzlich 2x100 mg Tramadol ret. Was soll man machen - wenn der eine nur nach seinen Grundsätzen, aber am Bedarf vorbei verschreibt, dann muss man sich eben andere Hilfe suchen.

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