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Coxarrhrose, Lumboischialgie und Facettensyndrom

Jan 25, 2017 11:39 PM

Guten Morgen, ich bin neu hier. Auch ich leide seit Jahren an starken Schmerzen im unteren Rückenbereich, ausstrahlend in beide Leisten und in die Beine rein. Habe neben den, im Titel angegebene Diagnosen noch viele weitere. Hier mal die Zusammenfassung:

LWS-Syndrom
Muskuläre Dysbalancen im Wirbelsäulenbereich
Paravertebrale Muskelverspannung
Lumboischialgien
verstärkte LWS-Lordose
Spondylarthrose L4-S1
Coxarthrose bds.
Coxalgien bds.
Dysplasie bds.
Beckenschiefstand links
Verkürzung der Ischiocurarmuskulatur bds.
Facettensyndrom.
Boreliose

Die Schmerzen sind an manchen Tagen unerträglich und ich nehme dagegen seit 6 Monaten Lyrika ein. Zuerst waren es nur 25 mg, nun nehme ich 100 mg jeden Abend ein und nach Bedarf 50 Tropfen Novamin.

Hat hier jemand auch solche Diagnosen? Würde mich gerne austauschen.

Ich bin 34 Jahre alt und zur Zeit berentet, was natürlich mega sch..... ist. Jetzt im Moment sind die Schmerzen erträglicher, aber im Laufe des Tages werden sie wieder sehr stark werden, so wie jeden Tag.

Jan 25, 2017 11:46 PM

Hab gesehen das ich mich im Titel verschrieb. Es heißt natürlich Coxarthrose.

Jan 26, 2017 1:32 AM

Um 6:00 Uhr war ich aufgestanden und jetzt sind die Schmerzen schon wieder stärker. Mal sehen wie es im Laufe des Tages noch wird...... Wünsche euch allen einen angenehmen Tag.

Jan 26, 2017 10:20 AM

Jetzt sind sie gerade kaum auszuhalten.... Wie ich es hasse...... Wünsche euch allen dennoch einen angenehmen Abend

Jan 28, 2017 3:35 AM

Hallo tinker, habe nicht so viele Diagnosen , kann dich aber verstehen! Ich muss teilweise nachts aufstehen und herumgehen, damit ich wieder weiterschlafen kann! Sonst halte ich die Schmerzen nicht aus! Habe schon alles mögliche, nur kein amitriptilin, ausprobiert! Bin schon etwas mollig, will nicht noch mehr Kilos auf die Waage bringen! Bei dir fällt mir nur dehnungsübungen, wärme, stufenbett, spezielle Gymnastik

Jan 28, 2017 8:40 AM

Hallo Tinker ich habe auch einige deiner Diagnosen allerdings bin ich mir dabei nicht sicher ob die Ärzte schon die richtige gefunden haben. Ich habe auch Lws Syndrom, Muskuläre Dysbalancen, Lumboischialgien, Coxarthrose bds.Beckenschiefstand. Eine Boreliose vermute ich bei mir auch wurde bei mir aber nicht gestest.
Ich habe Schmerzen im rechten Bein seir 1 Jahr nun fängt auch mein linkes Bein an zu schmerzen. Zusätzlich habe ich schmerzen in der Lws und leide häufig an starken Kopfschmerzen.

Ich wünsche dir ein möglichst schmerzfreies Wochenende.

Lg Steffi

Jan 29, 2017 2:37 AM

Guten Morgen ihr Lieben, ich freue mich das jemand auf meinen Beitrag kommentiert hat. Man fühlt sich ja sehr oft alleine.

Liebe Steffi, bei mir wurde die Borreliose festgestellt, als ich 24 Jahre alt war. Ich kam ins Krankenhaus, weil ich einseitig gelähmt war ( betroffen war die linke Gesichtshälfte, linker Arm und das linke Bein. Im Krankenhaus wusste mir niemand zu helfen, anhand vom Blut schaute niemand nach Borrelien. Erst 2 Wochen später kam ich auf die Neurologie, dort wurde mir dann Hirn -und Nervenwasser entnommen. Anhand vom Nervenwasser wurde dann die Borreliose festgestellt. Ich bekam Antibiotika und die Symptome verschwanden. Witzig war, das es von einem Zeckenbiss war, diesen hatte ich aber zuletzt im Alter von 9 Jahren. Ich fand es erschreckend, das 15 Jahre später erst die Erkrankung ausbrach. Ich soll nun noch einige Test's durchlaufen auf Fibromyalgie und Rheuma. Weil meine Beine auch anfangen sehr zu schmerzen und sogar heiß und sehr rot werden. Ich bin ja zur Zeit berentet und führe einen Behindertenausweis (GdB 50). Ist alles nur noch zum kotzen, jeden Tag werden die Schmerzen stärker. Die Lebensqualität schwindet zunehmend. Ich wünsche euch aber auch ein schönes Wochenende. Ich kämpfe weiter, und drücke uns die Daumen, dass es uns eines Tages besser geht.

Jan 29, 2017 2:43 AM

Ach und liebe/r Kokuss, Amitriptilin nahm ich auch eine zeitlang ein und davon wurde ich nicht dicker. Jetzt nehme ich Lyrika (Pregabalin) ein und bin damit sehr zufrieden. Keine Gewichtsabnahme etc..... Lyrika lindert die Schmerzen. Zwar nicht mega, aber man kann sich wieder besser bewegen und hält die Schmerzen etwas besser aus. Ich nehme jetzt 100 mg ein, täglich. Beginn war bei 25 mg. Es ist natürlich kein Heilmittel, aber es lindert.....

Jan 29, 2017 5:18 AM

Sorry, ich meinte "keine" "Gewichtszunahme"......

Jan 29, 2017 5:20 AM

Liebe Tinker,
ich bin auch erst 26 Jahre alt. Meine Hausärztin wollte mich nicht auf Borreliose testen. Da ich aktuell kein Zeckenbiss hatte. Das ich früher ganz oft Zecken hatte war ihr egal.
Es tut mir leid dass du schon so viel durch machen musstest.
Lähmungen hatte ich bisher nicht nur Schmerzen und Taubheit kribbeln.

Ich hatte auch mal Amitipilin sollte es aber wieder abseztzen.
Ich hoffe dass es dir schnell besser geht.
Liebe Grüße Steffi

Jan 29, 2017 5:22 AM

Hallo Steffi, vielleicht solltest du dir mal eine Überweisung geben lassen zu einem Neurologen.

Jan 29, 2017 5:24 AM

Vielen Dank ,
dass werde ich wohl machen.

Jan 29, 2017 6:37 AM

Habe auch so etwas. Plage mich seit 4,5 Jahren damit. Bei mir kommen und gehen die Schmerzen zyklisch. 5-6 mal im Jahr hab ich heftige Probleme.
Wärme, vor allem heiss duschen, hilft etwas. Die Ärzte sagen alle, ich soll mehr Sport machen. Bin jeden Tag eine halbe Stunde dabei und es hilft nichts. Bin seit einigen Tagen an einem intensiveren Programm.
Wie ist es bei euch mit Muskelverkürzungen und morgentlicher Steife im Rücken?

Jan 29, 2017 6:42 AM

Hallo alexanderbruns
ich soll auch mehr Sport machen was bei mir auch nicht wirklich hilft.
Meine Schmerzen sind täglich sobald ich mich hinsetze oder liege. Mir hilft Wärme und Bewegung am besten.
Lg Steffi

Jan 29, 2017 6:49 AM

Hallo Alexander,

Ich soll Muskeln aufbauen im Rücken, Oberschenkel und Becken. Versuche es durch regelmäßiges Training. Aber leider lassen sich, aus welchem Grund auch immer, meine Muskeln nicht aufbauen. Die morgendliche Steifheit habe ich nur im LWS-Bereich und Hüfte bds. Muss mich dann quasi immer ein bisschen "Einlaufen". Es ist sehr nervig.....

Jan 29, 2017 3:06 PM

Hallo zusammen
Morgensteife und ein paar mal im Jahr schmerzschübe im ISG und ruheschmerzen,die bei bewegung wieder verschwinden, tönt nach morbus bechterew. Stell dich bei einem Rheumatologen vor. Bleibe hartnäkig beim Arzt und lass dich nicht abspeisen und bestehe auf den hb 27test.
Liebe grüsse
Knopfloch

Jan 30, 2017 11:39 PM

Hallo ihr Lieben, mir geht es seit meinem ersten Post noch immer nicht besser, sondern eher schlechter. Der untere Rückenbereich schmerzt extrem und der Schmerz zieht weiter runter in die Hüfte, runter in den Po bis in die Oberschenkel. Ich denke das in dem Bereich eine Entzündung stecken könnte. Was meint ihr? Sollte ich vielleicht auch mal einen Rheumatologen aufsuchen? Ich weiß mir keinen Rat mehr und mein Orthopäde auch nicht. Er meint, die Coxarthrose und das Facettensyndrom könnten nicht so starke Schmerzen verursachen und spricht daher wieder auf meine Psyche an. Was ich persönlich nicht gut heißen kann. Klar trägt die Psyche zum kleinen Teil auch zu Schmerzen bei, aber doch nicht so heftig. Ich bin wegen der starken Schmerzen ohne jeglichen Elan, bin fast ständig müde, weil ich nachts nicht gut schlafe und die Schmerzen mich in die Knie zwingen...... Vielleicht hat hier ja jemand ähnliches und kann mir ein paar Tips geben. Ich wünsche euch allen einen angenehmen Tag!

Jan 31, 2017 1:36 PM

Ich hab halt gerade dasselbe. Bei mir liegt an L5/S1 ein alter Bandscheibenvorfall. Schmerzen strahlen kaum ins Bein aus, nur dreht sich mein Körper immer nach rechts von der Stelle weg, wo der Nerv getroffen wurde. Das ISG blockiert dann und die Muskeln krampfen zu. Hab in der Rettungsstelle 7 Stunden verbacht, um mal auf einen Arzt zu treffen, der mich mal mit heftigen Schmerzen sieht. Röntgenbild nichts, Blutwerte alle gut. Ich stehe schief, habe Schmerzen beim Aufstehen, sacke beim Laufen manchmal zusammen, weil mein Rücken "erschrickt" und krampft.
Orthopäden kann ich persönlich gar nicht empfehlen. Ich habe eine Schmerztherapeutin, die bei mir aber momentan alles unkompliziert sieht. Ich soll daurhaft und regelmäßig Sport machen. Ich hatte einen Termin im Wirbelsäulenzentrum und wurde tatsächlich ernst genommen. Es wird ein MRT angefertigt und ein Therapieplan erstellt (wahrscheinlich Facetteninfiltration). Ich berichte davon dann gerne mehr. Parallel habe ich eine Überweisung zu einem Arzt für Physiotherapie erhalten. Da gehe ich in drei Wochen hin. Dazu parallel habe ich einen Osteopathen, der mir regeläßig geholfen hat ( Allgemeinmediziner), gleich 3 mal bis Juni gebucht. Also Entzündungswerte waren bei mir jetzt nicht im Blut, aber ich lasse auf Morbus dingsda und Reuma mal prüfen.
Ich denke auch, dass Psyche und Stress eine große Rolle spielen. Müsste man auch mal nach einem Arzt suchen.
Hier in Berlin gibt es an der Charité (was immer "an" heißt) ein Zentrum für chinesische Heilmedizin. Dort kann man für viel Geld nach der Ursach suchen und sich behandeln lassen. Hab aber keine Erfahrung. Hatte nur mal überlegt, ob ich das mit der Ursachensuche mal machen lasse.

Feb 01, 2017 9:26 AM

Die Morgensteifigkeit habe ich auch im LWS Bereich. Mit jedem "Hexenschuss" den ich 5 mal im Jahr bekomme, beginnt die Unbeweglichkeit neu und wird dann immer besser. Da konnte mir ein Osteopath ganz gut helfen, weil bei mir durch einen akuten starken Schmerz das ISG nach zwei Tagen blockiert und auch die Beckenschaufeln nicht in der richtigen Position sitzen. Nach der zweiten Behandlung ist auch die Steifigkeit zu 80 % weg.

Feb 03, 2017 5:12 AM

Habe einen interessanten Vortrag zum Thema im Internet gefunden. Vom logischen Verständnis her, macht das dort gesagte viel mehr Sinn, als alles was ich bisher vom Ortopäden gehört habe.
Ich teile mal den Link:
https://m.youtube.com/watch?v=iWTguNrHBrE

Feb 04, 2017 3:49 PM

Hallo ihr lieben!
Mir geht es ähnlich. Täglich quälende Schmerzen beim liegen, stehen, gehen, sitzen. Morgens kommst nicht hoch, abends brauchst ewig das die Schmerzen weniger werden. Und das trotz Palexia 200 mg früh und abends und Arcoxia90 bei Bedarf. Ach und laut meiner Orthopädin darf ich auch noch bis zu 1200mg am Tag Ibuprophen. Nur helfen tut es nicht. Bin 40 Jahre und komm mir vor wie nen Bittsteller wenn ich beim Arzt um etwas helfendes fragen muss und doch keine Hilfe bekomme.

Feb 05, 2017 3:50 AM

Kenn ich. Ortopäden sind für mich nur noch für die Krankschreibung zuständig. Es gibt sehr wenige, die mal wieder was einrenken. Alle sitzen sie hinterm Bildschirm und sagen: "Ja, 30 Wochen Schmerzen im Jahr...hmmm.....das ist wirklich eine Belastung. Aber ihr Bandscheibenvorfall hat mit den Schmerzen im Rücken nichts zu tun. Hier, nehmen Sie Ibuprofen." oder "Sie müssen mit Gewichten trainieren. So Maximalkraft, wissen Sie! Die Bodenübungen jeden Tag, die bringen doch nichts." und "Schmerzen sind etwas subjektives. Die gibt es nur im Kopf." So geh ich bei diesen Heinid raus und für meine Kollegen bin ich mit 38 schon das laufende Fragezeichen.
Bei mir hilft ein Osteopath. Der kostet zwar und die Krankenkasse übernimmt nicht alles, aber er hilft mir immer so für 4,5,6 Wochen mit einer Behandlung. Und es gibt da dieses Wirbelsäulenzentrum in manchen Städten. Hier bin ich nun und das Gespräch war sehr angenehm. Es folgen Untersuchungen.
Dann gehe ich nächste Woche zu einem Arzt für Physikalische Therapie. Das ist meine dritte Schiene.
Und das Video, das ich gepostet habe, hat mir klar gemacht, dass auch bei mir sämtöiche Muskeln verkürzt sind. Ich kann mich gar nicht mehr so biegen, wie die das da machen.

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