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Kein Arzt kann helfen und seit gestern wieder Höllen Schmerzen !

Jan 08, 2017 7:52 AM

Hallo ,
ich schreibe jetzt mal, in der Hoffnung, dass von euch einer Rat weiß.
Ich fange mal von vorne an :

1992 hatte ich von meiner damaligen Ärztin die Diagnose chronische Polyarthritis erhalten und bekam auch seit dem Diclofenac.

Anfang 2010 bin ich innerhalb von einer Woche zwei mal umgefallen und seitdem verschlechtert sich mein Gesundheitszustand immer mehr und es kommt immer mehr hinzu.
Erst zunehmende Schwäche und Atemnot, die immer schlimmer wird.
Das wurde als COPD und Lungenemphysem diagnostiziert.
Ich kam nicht mehr in meine Wohnung ,die im 4.Stock lag und mußte deswegen umziehen.
Da die Schmerzen in den Händen und linke Hüfte,linkes Knie immer unerträglicher wurden,wurde ich zur Rheumatologie überwiesen um andere Medikamente zu erhalten. Dort wurde mir dann ( sehr unfreundlich!!! ) mitgeteilt,dass ich ja gar keine Arthritis hätte , obwohl bei den Bluttests jedes Mal der Rheumafaktor stark erhöht war. Aber Hilfe gegen die Schmerzen habe ich keine erhalten !
Morgens sind meine Hände stark geschwollen und manchmal sogar rot-lila verfärbt ! Und ich kann dann kaum die Kaffeetasse festhalten ! Nach 1-2 Stunden geht es dann!
Ich habe so vielfältige Symptome,das die Ärzte nicht wissen was los ist !

Meine kompletten Symptome sind :
Seit 2010 extremer Haarausfall ( habe gut 4/5 meiner Haare verloren), extreme Schlafstörungen ( schlafe im 1-2 Stundenrythmus - 1-2 Stunden schlafen - 1 Stunde wach ! Also ist jede Nacht eine Qual !!),Atemnot bei geringster Belastung ( Treppen steigen geht nur schwer und mein geliebtes Radfahren gar nicht mehr ! Bin 2009 noch nur Rad gefahren, obwohl wir hier viele Berge haben und das mit Kind hinten drauf !!!), immer wieder stechende Schmerzen in der linken Brust, Migräne Attacken, Schmerzen in der linken Hüfte und linken Knie, Schmerzen in den Händen ( bei akuten Schüben kann ich auch leichte Sachen nicht festhalten ), Kreislaufprobleme ( mit dem Gefühl gleich umzukippen und weiße Sterne tanzen sehen ), ständiges Erschöpfungsgefühl , und nun noch zum zweiten Mal höllische Schmerzen im unteren Rücken so das ich mich kaum noch bewegen kann !

Als das alles anfing habe ich 56 kg gewogen und dadurch , das ich nicht mehr Rad fahren und kaum noch Sport machen kann habe ich inzwischen 30 kg zugenommen. Das ist für viele Ärzte inzwischen der Grund meiner Probleme !
Das ich erst zugenommen habe weil es mir so schlecht geht sehen sie nicht !

Mein Hausarzt ist ganz ok, kann mir aber nicht helfen!
Ich habe einen regelrechten Ärztemarathon hinter mir : Pneumologen, Kardiologen, Rheumatologen, Orthopäde und, und, und !

Und keiner kann mir wirklich helfen !

Morgen wieder zum Arzt wegen der Schmerzen im unteren Rücken!

Aber ich weiß jetzt schon,was dabei raus kommt !

Nichts !

Jan 09, 2017 8:11 AM

Endlich wird was getan ! Noch mal Blutwerte kontrolliert und wenn die entzündliches Rheuma wirklich ausschliessen, will mein Arzt doch auf Fibromyalgie testen! Er sagt alles spricht dafür , bis auf die Schwellungen in den Händen , Knien und Füßen ! Bin gespannt ! Und hoffe endlich eine richtige Diagnose zu erhalten !

Jan 14, 2017 7:27 AM

Die Diagnose zu finden ist das eine...mir ist aber deutlich gesagt worden dass gegen Fibro nicht viel zu machen ist.dann doch liebe RA,da gibt's wenigstens Medis dafür auch wenn genauso 💩ist

Jan 31, 2017 4:38 AM

Hast du schon mal an eine Vergiftung gedacht? Ich denke da an den Haarausfall.

Feb 01, 2017 2:42 PM

Wenn du COPD mit Lungenemphysem hast,können deine Schlafstörungen durch die gestörte Atemfunktion kommen.Warst du schon mal im Schlaflabor ? In welchem Stadium der COPD bist du ? Ich selber bin im Stadium 4 Gold und habe auch diesen zerhackten Schlaf.Im Schlaflabor hat man ein Schlafapnoe- Syndrom und zuviel Kohlenmonoxyd im Blut,bei gleichzeitigem Sauerstoffmangel entdeckt.Ich muss deshalb jetzt mit einer Überdruck-Beatmungsmaske schlafen. Auch die Schmerzen in der Brust können durch die COPD bedingt sein weil das Herz mit dieser Belastung nicht mehr klar kommt.Sprich bitte deinen Lungenfacharzt auf deine vielfältigen Symptome an .Am besten alles vorher aufschreiben,sonst vergisst man beim Termin oft die Hälfte .

Feb 04, 2017 6:08 AM

Würde auch auf Fibromyalgie testen lassen, aber bei einem Rheumatologen, der sich mit Fibro auskennt( das tun nicht alle)
Hoffentlich findest Du Deine Diagnose

Feb 05, 2017 5:29 PM

Erst einmal Danke für eure Kommentare. Konnte länger nicht schreiben, da es mir richtig schlecht ging. Kam nicht mal hoch zum Arzt. Morgen früh hab ich nun wieder einen Termin.

Juttle 123 - ich wüßte nicht, wie ich an eine Vergiftung kommen sollte.

Und die Schmerzen in Händen und Armen habe ich schon von Kindesbeinen an, wurde früher als Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert, und 1992 dann als chronische Polyarthritis . Erst vor kurzem wurde ja unfreundlich mitgeteilt, das es kein Rheuma wäre ( ich wäre ja nur zu dick (hat der zwar nicht genau so gesagt, aber der Satz : wenn sie mal Sport machen und abnehmen wird es Ihnen bestimmt besser gehen . Haha , toller Witz, Herr Doktor. Ich würde ja gern wieder Radfahren 😢))

Grenzfall -
Ich weiß das gar nicht genau, werde mal in die Unterlagen schauen. Im Schlaflabor war ich noch nicht. Habe auch überlegt, ob ich den Pneumologen wechseln soll, da meiner immer nur sagt : ja, da kann man halt nicht viel machen, sie müssen lernen damit zu leben.
Aber Schlaflabor ist eine gute Idee, daran hatte ich auch schon gedacht, zumal ich wohl auch extrem schnarche. ( Habe das mal mit so einer App aufgenommen, und das hört sich echt zeitweise gewaltig an. )
Die Ärzte sagen mir in den letzten 7 Jahren nur immer wieder, das die ganzen Symptome nicht zusammen passen würden. Von einigen wurde ich sogar zum Psychologen überwiesen, von wegen ich würde mir das nur einbilden !
Vor allem die Amtsärzte waren extrem unfreundlich und deren Berichte sind ein verdammt schlechter Witz. Bei dem ersten hatte ich angeblich nur eine leichte Bronchitis ( worüber sich meine Hausärztin furchtbar aufgeregt hat und dem einen gesalzenen Brief geschrieben hat, worauf ich zum zweiten mußte, der nun meint, ja ok COPD und das Lungenemphysem hab ich zwar, aber eigentlich liegt alles nur daran, das ich zu dick wäre.
Es gab Situationen bei denen ich weinend aus der Arztpraxis kam und keinen Arzt mehr sehen wollte.

Ich werde meinen Pneumologen darauf ansprechen. Danke, für den Tipp. Ich habe ja nun extra hier das Tagebuch angefangen und habe auch meine Gelenke fotografiert, bei der morgendlichen , geschwollenen Steifheit. Mein Arzt war davon begeistert und ich hoffe, das bringt was.

Zum Glück habe ich einen tollen Mann, der mich unterstützt wo er nur kann, und dem ich auch nicht vormachen kann, dass es mir gut gehen würde. Ich kam mit ihm zusammen, als es mir noch relativ gut ging, und er ist genauso verzweifelt, wie ich, das kein Arzt wirklich helfen kann.

Feb 06, 2017 9:42 AM

Wie gesagt, ich würde auf Fibromyalgie tippen...

Feb 06, 2017 4:18 PM

Das mit der katastrophalen Diagnostik kenne ich nur zu gut..In dn letzten fünf Jahren hat man während eines stationären Aufenthals wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung eine tiefe Wadenthrombose und eine Lungenembolie sage und schreibe nach vier Tagen entdeckt.Eine bakterielle Infektion in der Wirbelsäule ist nach 14 Monaten entdeckt worden , und vor 6 Monaten wurde ein Myokardinfarkt komplett ignoriert. Da kommt man aus dem Lachen garnicht mehr heraus . Da bleibt nur weitersuchen ,bis man einen Mediziner findet der seinen Beruf ernst nimmt.Ich drücke dir die Daumen daß du einen Arzt findest der weiß daß COPD mit Lungenemphysem keine harmlose Sache ist .Und das hat nichts mit dem Gewicht zu tun.

Feb 06, 2017 4:59 PM

Ich tippe auch auf Fibro. Hatte bis auf den Haarausfall identische Symptome - es hieß ich habe Asthma, Reizdarm, Angina Pectoris etc. Lass dich von einem guten Rheumatologen auf Fibromyalgie testen. Infos auch auf www.fibromyalgie-Guaifenesin.info
Ich
war froh, endlich zu wissen, was ich hab und dass ich nicht verrückt bin, da mir dauernd was anderes weh tat und ich mich kaum noch bewegen konnte. Mit Guaifenesin geht's mir jetzt besser (nicht immer, aber immer öfter :-)

Mar 05, 2017 5:02 AM

Hallo,
Hattest du mal eine Zecke irgendwann? Deine Symptome ähneln sehr den Borreliose Symptomen. Lass dich mal darauf untersuchen, vor allem den LTT Test. Zb bei Dr. Berghoff oder einem Borreliose Zentrum. Können auch Rickettsien oder Clamydien sein. Das mal testen! Symptome treten oft erst nach Jahren auf! Alles Gute!

Mar 21, 2017 9:21 AM

Das mit diesen vielen verschiedenen Schmerzen und den netten Kommentaren mancher Ärzte bezüglich Gewicht kenne ich auch zur genüge, Das schlimme ist, dass die Ärzte sich kaum noch Zeit für Ihre Patienten nehmen, nach dem Motto "bloß keine Minute zu viel investieren, dass bekomme ich nicht bezahlt". Zum Glück gibt es aber auch immer wieder Ärzte, die mit Herzblut in ihrem Beruf aufgehen.
Da ich verschiedene Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Schmerzbildern und Schmerzstärken habe, hat mir mein Chirurg schon vor Jahren empfohlen zur Schmerztherapie zu gehen und ich habe diesen Schritt nicht bereut. Ich habe neben der Schmerztherapie auch eine begleitende Psychotherapie begonnen. Die Psycho hab ich 1x wöchentlich über 2 Jahre besucht und dabei gelernt wie ich für mich am besten mit den verschiedenen Schmerzen umgehen. Der Schmerztherapeut hat mich auf eine optimale Medikation eingestellt und die Opiate konnte ich schon um die Hälfte verringern. Schmerzfrei werde ich nie wieder sein und auch die Einschränkungen im Alltag lösen sich nicht in Luft auf. Aber ich leide nicht mehr unter heftigen Depressionen und bevor wieder eine der Erkrankungen schlimmer wird, gibt es vlt inzwischen wirksame Mittel zur Linderung der Schmerzen.

Apr 04, 2017 8:30 AM

Bei Verdacht auf Borreliose bitte nach Augsburg... dort kann man es auch feststellen wenn keine zecke dabei ist.... hab ich in der Fibro Gruppe bei FB gelesen

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