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Operierte Bandscheibenvorfälle

Oct 29, 2018 4:46 PM

Halle zusammen.
Mich würden mal eure Erfahrungen zu diesem Thema interessieren. Egal ob positive oder negative. Erzählt mal, vor allem was sie bei euch gemacht haben während der OP und was danach alles passiert ist, bis ihr wieder so fit ward wie vor dem Vorfall. Ich möchte wissen, wie lange durftet ihr nichts groß machen( Haushalt, gehen sei es auch nur aufs wc), habt ihr Reha machen müssen oder wie habt ihr die LWS wieder stabilisiert bekommen, wie lang hat es gedauert bis ihr wieder arbeiten durftet (schwer heben, lange sitzen)? Das sind Sachen die mich sehr bewegen im Moment.
Zu mir:
Ich hatte 2009 bei der Geburt meines Sohnes, vermutlich meinen ersten Vorfall gehabt, den aber keiner erkannt hatte. Dann 2017 als ich mit der Firma auf einem Berg gegangen und wieder runter, konnte ich zwei Tage später mich nicht mehr bewegen. Bin dann zum Hausarzt, der meinte, ich habe eine Wurzelentzündung was nicht weiter schlimm ist. Nach 12Wochen, Quaddelspritzen, Wärmetherapie, Physio und Rehasport bin ich zu einem Neurologen gegangen, der dann in Juli 2018 die Vorfälle diagnostizierte und meinte, da alles nicht geholfen hatte und ich schon so lange damit rumlaufe, rät er mir zu einer OP.
Nur mein Problem ist, ich habe zwar mega Schmerzen, aber auch gleichzeitig grosse Angst vor dieser OP, so das ich mich bis heute nicht überwinden konnte einen Termin zu machen.
Bitte macht mir Mut das ich mich endlich überwinde einen zu machen. Bitte sagt mir das es sinnvoll ist.
Danke 😃
LG und einen schönen Montag Abend noch

Oct 30, 2018 11:41 PM

Hallo
Ich würde eine Zweimeinung in Betracht ziehen. Die Chemie zwischen dir und Operateur soll auch stimmen.
Ich selber habe mit 18 Jahren einen L5-S1 Bandscheiben Vorfall operieren lassen. Danach Reha und drei Monate Ausfall in der Ausbildug. Bis jetzt habe ich keinen Eingriff mehr an der Bandscheibe gehabt.
Ich kenne aber auch Freunde, die keine OP gemacht haben und die Bandscheiben hat sich zurückgezogen. Die Muskeln müssen aber gut gestärkt werden so oder so.
Die Zweitmeinung kann dir auf alle Fälle bei der Entscheidung sehr helfen.
Angst musst du wirklich nicht haben. Die Hilfe und Unterstützung nach der OP solltest du aber annehmen, gerade als Frau mit Haushalt, Kind und Beruf.
Das kommt schon gut, nur Mut!
Liebe Grüsse

Oct 31, 2018 5:48 AM

Hallo Acrylliker,
Ich habe schon zwei bis drei verschiedene ärtze mittlerweile aufgesucht, nur vergessen zu erwähnen. ;)
Die sind alle zum gleichen Ergebnis gekommen. Ich habe mehrere physios, Spritzen, Quaddelspritzen, Wärmetherapie, Schmerztherapie in Form von Tabletten, hinter mir. Es hat nichts wirklich geholfen, noch nicht Mal Rehasport. Gerade bei der kälte jetzt merke ich es besonders stark das da was mit den Nerven nicht stimmt.
Ja Hilfe werde ich mir dann auf jedenfall, in Form von Haushaltshilfe, holen. Sei es übers jugenamtt oder KK, das muss sein, sonst läuft alles drunter und drüber zu Hause.
Danke für deine Meinung und deinen Zuspruch.

Lieben Gruß zurück und weiterhin viel Erfolg das es so bleibt wie es ist. :)

Dec 29, 2018 6:42 AM

Vor 9 Mte L5/S1 linksseitiger Prolaps mit Lehmungserscheinungen fuss und wadenmuskel (konnte nicht auf zehenspize stehen) und krasse Scherzen ins bein (aussen). Therapie war cortisonspritzen (depot an gequetschte Nervenwurzel) und phisio. 4 monate waren dann nur leichte schmerzen die aber wieder kamen. 3 und 4 cortisonspritze nützten nicht mehr viel. Musste zusätzlich ibuprufen 3x täglich 600 nehmen. Nach 6 monaten liess die Lähmung nach und ich konnte wieder auf die zehenspitzen stehen. Die schmerzen veränderten sich und waren ind gesäss gewandert und viel stärker geworden. Die zwei MRI zeigten nach 8 Mte wie vorher die ausgetretene bandscheibenmasse. Wegen unerträglichen schmerzen konnte ich auch keine phisio mehr machen, nur liegen brachte linderung. Also Ops gemacht nach 9 Mte. Jetzt 1 monat später sind die schmerzen etwas weniger aber noch vorhanden. Ich bin nicht zuvrueden bis jetzt. Aber evtl habe ich auch zu wenig geduld. Bin immernoch am liegen und spatzieren sonst nicht.
Also wen du schon vieles alternatives ausprobiert hast ust es eine Möglichkeit. Ich kenne such leute die nach der ops beschwerdefrei waren,2 tage danach. Gruss Sven

Feb 17, 2019 6:53 PM

Ich hatte 2014 einen massiven Bandscheibenvorfall im LWS Bereich mit Cauda Equina Syndrom. Falls die Blase betroffen war, würde nach einem MRT eine Not OP angesetzt. Bis dahin hatte mein Körper sehr starke Schmerzen. Gehen ging bis zu der OP dann nur noch Unterarmgehstützen, weil mein rechtes Bein nicht mehr zu spüren war. Laut den Neurochirurgen war mein Körper kurz vor einer Querschnittslähmung. Das ist eine Sache, die Du auch in Betracht ziehen solltet, daß Du im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung erhälst. Unter anderem können auch Folgeschäden bleiben, wie es bei mir der Fall ist. Die Taubheit und Lähmung ging zu einem Teil zurück. Das Bein ist zu einer Hälfte taub und gelähmt, wie auch mein Hinterteil. Es ist aber deutlich besser geworden. Nerven heilen langsamer, als der Rest des Körpers. Ich kann dazu nur schreiben: je später der Eingriff, desto riskanter kann es werden. So ist meine Sicht in Bezug auf einem Eingriff.

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