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Psyche

Sep 02, 2016 5:43 PM

Kann man hier offen über Psychische leiden sprechen? Oder ist es nicht so gerne gesehen?

Sep 02, 2016 6:43 PM

Trau dich.Hier kann man alle gesundheitlichen Probleme ansprechen.Aber nicht nur das,hier gibt es viele offene Ohren und offene Herzen. Also ja , immer raus damit.

Sep 03, 2016 2:11 AM

Sicher auch wenn so manche sachen im meinen Kopf mich ziemlich fertig machen

Sep 03, 2016 2:17 AM

Ja mach das nur. Ich denke wir können da alle ein Stück weit nachfühlen. Haus raus, hat keine Miete bezahlt!

Sep 03, 2016 3:43 AM

Ich weiß nicht so recht da so ein zwei sachen doch recht grass sind es ist schwer sich zu überwinden da ich auch kaum mit meiner Familie darüber rede

Sep 03, 2016 3:51 AM

Gerade hier bist du anonym (also ohne echten Namen). Natürlich lernt man dich ja nach und nach kennen. Das sind die Dinge die du bedenken musst. Du musst ja vielleicht nicht soooo in die Tiefe gehen, ich hab aber ähnliche Erfahrungen. Es gibt psychische Bereiche die kann ich mit anderen sehr viel besser besprechen als mit der Familie weil es die Auslöser sind. Und wir haben auch einen anderen Blickwinkel eben weil wir nicht unmittelbar zum Bekanntenkreis gehören.

Sep 03, 2016 5:38 AM

Also meiner Psyche geht's heute z.b. Echt nicht gut. Hab eben mit meiner Mum telefoniert (wir verstehen uns sehr gut) und danach erstmal ne Runde geheult. Ich finde es rührend wie sie sich im meinen Zustand Sorgen macht. Ich fühl mich aber sooo ausgelutscht, dass ich ihre Tipps auch wenn ich sie noch so gerne anwenden will nicht anwenden kann weil ich keine Kraft dazu habe. Ich hab jetzt schon Lampenfieber morgen meiner Chefin zu sagen dass ich nochmal zum Art gehe weil es mir so scheisse geht. Es hat mir einfach jemand den Stecker aus der Energiedose gestöpselt und nu bin ich so platt dass ich unter der Tür durchpause. Schlafen war immer eine Option, geht wegen der Schmerzen aber auch gerade nicht. Was mach ich denn nur? Heul

Sep 03, 2016 6:19 AM

Hallo Rhoen

In erster Linie nicht den Kopf hängen lassen egal wir schwer und scheiße (sorry ) es auch läuft ich kotz mich heute Abend mal aus evtl können wir uns ja gegenseitig ein paar Tipps geben

Sep 03, 2016 2:37 PM

Bei mir auch heute gehts noch gut ich könnte heulen von psychisch und ich hab kein Kraft und alle die bei mir im Haus wohnen wollen mir meine letzte Kraft ko machen niemand verstehe mich

Sep 03, 2016 3:40 PM

Hallo , ich finde das fast alle die an schmerzen leiden auch psychische Probleme haben. Und aus eigener Erfahrung muss mal alles raus, was sich denn ganzen Jahren sammelt.

Sep 03, 2016 3:44 PM

Also die Frage ist wo Fang ich an und wo höre ich auf ich bin 25 Jahre jung aber trotzdem hab ich schon so einiges erlebt was nicht jeder durch machen sollte ich war mehrere Jahre Drogen abhängig und habe in der zeit so einiges erlebt worauf ich heute verzichten könnte. Nachdem ich es geschafft hatte und es wieder etwas bergauf ging musste ich mit erleben wie ein geliebter mensch bei lebendigen Leib verbrannte ohne das ich noch was tun konnte. (Soweit die Vorgeschichte). Seit ungefähr 2 jahren holt mich meine Vergangenheit ein ich kann nicht mehr in den Spiegel sehen weil ich es hasse meine Augen zu betrachten, ich höre stimmen die nicht da sein können jemanden meinen Namen rufen obwohl niemand da ist wenn ich einschlafe höre ich einen Schrei der richtig Angst erfüllend ist. Hinzu kommt das ich hin und wieder Schatten sehe die nicht da sein können oder detaillierte Personen die keinen Sinn ergeben. Meine Träume wenn ich welche habe bestehen oft aus Gewalt übermäsige Gewalt die ich niemals ausüben würde egal was ist doch in meinen träumen breitet mir das sogar Spaß da meistens die Menschen leiden die mir im leben nichts außer ärger bringen. Das ganze macht mir echt Angst da ich es einfach nicht begreife. Ich weiß nicht ob das einer versteht aber es tut iwo auch grade gut das mal los zu werden.

Sep 03, 2016 3:49 PM

Hast du es mal mit einem Psychiater versucht? Oder eine Person die du vertrauen hast und gut zu hören kann.

Sep 03, 2016 3:51 PM

Ja doch diese hat mich einfach nur mit Tabletten voll gestopft und mich nach 1 Monat Therapie fallen lassen.

Ich habe nicht viele Menschen und diese möchte ich nicht verschrecken.

Sep 03, 2016 3:52 PM

Dann musst du vielleicht weiter suchen bist der richtige Adressat findest.

Sep 03, 2016 3:54 PM

Ich habe gelesen von deinen Kopf schmerzen, ich habe auch mal so eine zeit gehabt mit viel Kopf schmerzen. Es kann

Sep 03, 2016 3:56 PM

Es kann daran liegen das die Schmerzmittel das verursachen den du bist wie in einem Karussell drin.

Sep 03, 2016 4:22 PM

Hallo kerni91
Ich muß vorweg etwas erklären ,sonst verstehst du es eventuell falsch,was ich schreibe. Mein jüngster Bruder hörte plötzlich Stimmen,die ihn bedrohten - sah Gestalten die ihn verfolgten und bekam massive Angstzustände und schwere Depressionen.Ausgelöst wurde das durch zwei Selbsttötungen innerhalb eines Jahres in unserer Familie.Zuerst hat der Bruder der nur 1 1/2 Jahre älter war als er sich ein Messer ins Herz gestossen ,und ein Jahr später ist unsere Mutter aus der 3. Etage aus dem Fenster gesprungen.Diese Ereignisse haben bei ihm eine Psychose ausgelöst.Der Psychiater hat uns erklärt das die Psychose und die Depressionen die folge einer massiven Posttraumatischen Belastung waren.Er ist immer noch in Behandlung ,es geht ihm aber relativ gut.In deinem Leben sind ja auch einige Sachen passiert ,die dich gewaltig aus der Bahn geworfen haben. Ich glaube daß du dir professionelle Hilfe holen solltest und zusätzlich mit Menschen,denen du vertraust , darüber reden.Wichtig ist nur nicht zu versuchen ganz alleine damit klar zu kommen .Hier findest du bestimmt Menschen die nachfühlen können wie du dich fühlst . Viel Erfolg ,der Anfang ist gemacht.

Sep 03, 2016 4:36 PM

Hallo. Kern 91

Ich finde es toll, das du dich überwunden hast, und hier wird niemand sagen, das es deine eigene Schuld ist, denn das weißt du selber, die Drogen sind Schuld, für deinen Wirrwarr im Kopf.

Eins möchte ich dir aber trotzdem gerne sagen und raten, Punkt 1)
Wenn du, dich überwindest und zu einem Psychologen gehst und dich nicht erstmal anhört und kennen lernen will, läuft da was gewaltig schief, denn Tabletten sind nicht für Alles eine Lösung, und für meine Begriffe, Gift mit Gift bekämpfen, ist nicht die Beste Lösung.
Obwohl ich, natürlich nicht beurteilen kann und werde, was zu dieser Maßnahme geführt hat!

Trotzdem, wenn du irgend kannst, such dir Alternativen, damit das eine Suchtverhalten nicht durch ein anderes ersetzt wird. !!!!!

Weißt was ich damit sagen möchte?
Natürlich ist das sau schwer, keine Frage.......

Nun zu Punkt 2)

Natürlich, steht es dir frei, hier alles zu erzählen und damit Druck abzulassen. Und, natürlich, können hier, nur wenige, nachvollziehen, wie es in dir aussieht und wie sich, Seelischer Schmerz anfühlt, dennoch gebe ich dir zu bedenken, das die ganze traurige grausame Geschichte, (dein Vorwort)
Hier viele, nun wie sag ich es diplomatisch, ohne dich oder andere zu kränken, durch die Nüchternheit der Tatsachen, vor den Kopf Stößen könnte, weil viele, mit dieser Art Wahrheit nicht umgehen können.

Nicht das es Ihnen an Verstand mangelt, aber diese brutale Grausame ist, für Leute die nicht soviel Kontakt haben, einfach schwer verdaulich......
Nicht falsch verstehen, bitte

Ich achte deinen Mut, und ich finde es bewundernswert, wie du die Sache angehst und ich bin auch immer für, frei heraus, drum herum reden bringt gar nichts.

Aber fang langsam an, das man dich kennen lernen kann, und versteht, warum passiert ist wie es passiert ist, und warum du jetzt hier bist, Kontakt und Hilfe suchst.

Darf ich fragen, biste inzwischen komplett clean, von allem weg?
Und, wie geht es dir damit, fällt es schwer, die Finger davon zu lassen??
Was tust du noch für dich, um da raus zu kommen, ich mein das mit der Psyche, ist und darf ja nur ein Bauteil sein....
Hilft dir jemand, wenn deine Familie, so hab ich doch richtig verstanden, nicht da ist, um zu helfen, das du durch die Scheiße, nicht alleine gehst.
Wie lang hat es gedauert bist du aufgehört hast, was war der Auslöser, magst du, dazu was sagen.
Natürlich nur wenn das für dich in Ordnung ist!!!!
Ich würde gerne wissen, was du hier erwartest, wie wie, dir helfen können und sollen....
Bin gespannt auf deine Geschichte, ist 91, dein Baujahr?

Lass hören, was dich zu uns geführt hat, den ersten Schritt haste jedenfalls geschafft!!! 👍

Gruß Cleo

Sep 03, 2016 5:44 PM

👏🏻, Hey ich finde es bemerkenswert in ein Forum zu kommen, höflichste zu fragen ob eine heftige Story ok ist und dann so schnell damit rauszurücken obwohl du uns noch nicht kennst und gar nicht weißt was dir da jetzt hätte entgegen schwappen können.
Es ist hier ja keiner verpflichtet sich weiter bei deinem Thema zu beteiligen. Also die "kraftloseren" dürfen sich auch raus halten (meine Meinung).
Ich war vor 3 Jahren in psychosomatischer Reha und habe anfangs eine Einheit Therapie in einer Angstgruppe gemacht. Gut der Therapeut hat schnell gemerkt dass ich da nicht reinpasse aber dadurch hab ich Menschen kennenlernen können die posttraumatische Belastungsreaktionen hatten. Das was du miterleben müsstest ist auch ein Trauma. Meiner Meinung nach wirst du dieses Trauma aufarbeiten müssen und das Lebenstrauma Drogenabhängikeit im Endeffekt auch. Nur dann kannst du die Geister los werden. Es gibt psychosomatische Kliniken die dich da recht schnell aufnehmen können (Heiligenfeldkliniken Bad Kissingen Bayern -die eine ist für die jungen Leute ideal, die heißt einfach Fachklinik). Kannst ja mal im Web danach kucken.
Lass dich einfach mal drücken, du bist auf der richtigen Spur. Die Schmerzen sind auch ein Hilferuf deines Kopfes dass er was loswerden will (er zerbricht sich wahrhaftig den Kopf).

Sep 04, 2016 1:23 AM

Erstmal danke , danke das alle hier so nett und freundlich sind und auch ihren Leidensweg mit mir teilen.

Danke Grenzfall aber es ist schwer sich Hilfe zu holen wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Deine Story ist echt heftig, wie kommst du mit all dem klar wenn ich mal fragen darf.

Hallo Cleo7168

Erstmal danke und keine sorge ich versteh das und nimm es dir auch nicht böse.

Zu deinen Fragen :

Ja mittlerweile nehme ich seit gut 3,5 Jahren nix mehr an Drogen zu mir und ja es gibt Momente wo ich wieder schwach werden könnte es aber nicht tun werde egal wie groß das verlangen ist.

Für mich selbst mache ich nicht viel um ehrlich zu sein erst kommen die Menschen dran die mir nahe stehen und dann iwann kümmere ich mich um meine sachen.

Also meine Familie ist schon für mich da ob es meine Eltern sind oder meine Frau die fragen auch immer und möchten mit mit über alles reden was mir so im Kopf Rum geht jedoch hab ich einfach nicht den Mut alles auszupacken da ich angst habe falsch verstanden zu werden.

Ich habe angefangen mit 12 Jahren weiche Drogen zu mir zu nehmen erst war es immer sporadisch und worde dann immer mehr, endgültig aufgehört hab ich mit fast 22 Jahren da auch viele harte Drogen mit dabei waren zum Schluss war mir nach einem schlimmen rausch Zustand klar das ich aufhören muss.

Was ich erwarte ist Naja erwarten ist ein schweres Wort weil dann eine Enttäuschung vorprogrammiert ist (nicht böse gemeint ).

Ich hoffe das es Menschen gibt dir mir helfen können und mich etwas verstehen ohne gleich angst zu bekommen.

Ja 91 ist mein Baujahr.

Danke nochmal das alle hier so nett und unvoreingenommen sind und die ganze sache objektiv betrachten. Ihr seit toll obwohl die meisten hier viel durch haben bewunder ich eure Stärke anderen denen es auch nicht gut geht zu helfen.

Sep 04, 2016 1:27 AM

Hi Rhoen

Danke ich werde mir das im inet mal anschauen.

Sep 04, 2016 5:37 AM

Zu deiner Frage ,wie ich damit klarkomme.Eigentlich gut.Es gab für mich keine offenen Fagen mehr,z.B.hätte ich etwas tun können , oder hatten wir vorher noch Streit ,- nein,es war alles geklärt.Da ich mittlerweile sehr gut weiß wie schnell es " zu spät" sein kann ,man sich nicht mehr noch entschuldigen kann oder helfen könnte ,lasse ich solche Gelegenheiten nicht mehr offen.Und ich habe viel darüber geredet,mit Menschen denen ich vertraue und mit Therapeuten . Beide waren auch chronisch Schmerzkrank ,nur gab es vor 25 Jahren noch keine Schmerztherapie und der Begriff " chronische Schmerzkrankheit war den Ärzten noch unbekannt .Beide sahen keinen anderen Ausweg mehr.Bei mir läuft auch vieles über den Verstand ,wenn ich es nachvollziehen kann und mir selbst keine Versäumnisse vorhalten muß ,bleibt immer noch mit der Trauer fertig zu werden .Und das braucht Zeit ,auch bei mir.

Sep 04, 2016 1:26 PM

Hallo Kern

Ich hoffe, du findest den einen oder die eine, die dir, den Freund sind, den du so dringend brauchst, jemanden, der nichts mit dir und deiner Familie zu tun hat, der zu hören kann, versteht dich, so anzunehmen, wie du bist, der da ist, nicht nur wenn bei dir, die Sonne scheint, der dir halt gibt, wenn du halt brauchst und nicht umgekehrt. !!! 👍

Ich finde es großartig, schon über drei Jahre, klasse!!!!!
Das war bestimmt nicht leicht, sehr gut, finde ich die Aussage, das du immernoch, mit den Versuchungen zu kämpfen hast, das zeigt mir, wie du damit umgehst und wie hart dein täglicher Kampf ist und würdest du nicht mehr kämpfen, wie nahe der Abgrund immer noch ist....

Deswegen glaube ich auch, das du dich, so rein kniest und dich um deine Liebsten kümmerst und deswegen nicht mit dehnen, über alle hochs und tiefs, die du zwangsläufig durch hast, reden kannst, ist völlig klar.....!!!! 👍

Um so wichtiger und richtig ist es, das du dir, hier Hilfe suchst, und du dich hier, wohlfühlst und so vertrauen aufbauen kannst, bei dem du dich, mehr als gut fühlst, mit dem kannste, ja dann, falls du diese Funktion hast, über private Nachricht, zu kontaktieren, dort seit ihr ungestört und du brauchst nicht dauernd überlegen, was darf ich jetzt wie offen aussprechen oder nicht und was ist zu heftig.
Und geht's dir mal richtig schlecht, biste vielleicht froh, wenn dies dann unter vier Augen bliebe und du nicht dauernd erklären musst, warum du dich, jetzt genau so, ausgedrückst hast, wo andere, vielleicht geschockt reagieren und die Nase rümpfen......
Du weißt was ich sagen wollte?
Gut.

Bleib weiter stark!!!!!!

Wenn du reden willst, dann red, hier ist immer einer der Zeit hat und zu hören kann.!!!!! 👍

Lieben Gruß Cleo 😝 😵

Sep 04, 2016 2:16 PM

Ein freundliches Hallo an Euch 😆 heute ist es für mich ein Knochenwetter,hatte viele familiäre Verpflichtungen und dachte so bei mir...jetzt ist der Zeitpunkt gekommen es zu lernen nein zu sagen.Wir sind eine sehr große Familie und immer ist irgendetwas,Geburtstag oder Hochzeitstag.
Am Dienstag habe ich meinen ersten Termin beim Psychologen und ich bin ehrlich mir ist mulmig.Es gibt doch mit diesen Dauerschmerzen gruselige Gedanken und auch Bilder die man glaubt zu sehen.Das weiß keiner in meiner Familie,aber irgendwie muss das doch raus.es tut mir hier schon gut viele Beiträge zu lesen,ich bin nicht mehr alleine 😏

Sep 04, 2016 2:55 PM

Hallo Hannah . Ich kann dich voll verstehen. Das Problem hatte oder habe ich auch noch manchmal das Nein sagen. Irgendwann muss man anfangen auf sich selbst zu schauen. Und der weg zum Psycholog ist gut

Sep 04, 2016 2:57 PM

Ja denke ich jetzt auch,habe nur irgendwie das Problem mit was fängt man an? Kann ich es jemals aussprechen was ich denke?

Sep 04, 2016 2:59 PM

Am Anfang macht man sich Gedanken darüber mit was fang ich an oder wird man als verrückt erklärt. Ich hoffe das du den richtigen Arzt gefunden hast.

Sep 04, 2016 3:01 PM

Wenn du willst kannst auch private Nachricht schreiben wenn es dir leichter fällt.

Sep 04, 2016 3:03 PM

Ich bin seit 2011 beim Psychiater jetzt seit paar Monaten nicht. Es ist nicht immer angenehm aber wenn du vertrauen hast dann ist es leichter. So ist es bei mir.

Sep 04, 2016 3:10 PM

Werde am Dienstag hingehen und mal schauen,vieleicht passt es ja.Mit der behandelnden Oberärztin konnte ich auch erst beim dritten Termin ein vertrauliches Gespäch führen.
Es ist mir einfach zu peinlich,habe eine beste Freundin die sich von mir abgewendet hat.Es ist Jahre her,aber tut immer noch weh weil es nie ein klärendes Gespräch gab.ist man denn verrückt ? Habe das Gefühl es türmt sich alles auf und zur Zeit glaube ich das es umstürzt.Man kann es nicht aufhalten🙄 alles nicht aufhalten.

Sep 04, 2016 3:15 PM

Oft haben die Mitmenschen es auch nicht leicht weil sie nicht wissen wie man on so Situation umgeht. Ich drück dir die Daumen das Dienstag alles gut geht und dann erleichtert bist.

Sep 04, 2016 3:19 PM

Es geht ja auch immer ein wenig Hoffnung mit, von Natur aus bin ich eigendlich optimistisch.Nur wenn es um mich selber geht ist es anders.Ich danke Dir fürs Daumen drücken,werde am Abend schreiben wie es war😉
Eine gute Nacht wünsche ich 😴

Sep 04, 2016 3:48 PM

Das schwerste ist und bleibt doch der erste Schritt.
Und, den haste doch schon toll gemeistert, du hast hier, hallo gesagt, und ist was passiert, nein?, siehste.....
Wenn wir, jetzt noch öfter hin und her schreiben und du merkst, dahin hab ich nen Draht, dann kannste entscheiden wie es weiter gehen soll, und wenn du, an einpaar private Türe klopfst und dahinter schaust, wirst du dich bald sehr wohl fühlen und wissen, welches Separe, dir gut tut, das merkst du, an den Antworten feststellen, wem du trauen kannst.!!!!! 👍

Schönen Abend und eine gute Nacht
Nur Mut, kann nur besser werden!

Lieben Gruß Cleo 😝 😵

Sep 04, 2016 4:34 PM

Ich hab beim ersten Mal Psychiater zu ihm gesagt dass mir die richtigen Worte nicht einfallen und dass ich ihm lieber alles als großen Ball auf den Tisch spucken wollen würde. Er hat verstanden was ich meinte und hat mir einfach sowas wie Initialfragen gestellt. Bei meiner Psychologin hab ich gleich beimessen Mal gesagt sie möge mich doch duzen, da ich mein Innerstes nicht nach außen kehren kann wenn man per Sie ist. Sie hat gleich gesagt dann solle ich sie auch duzen, da man ja schließlich auf Augenhöhe miteinander sprechen will und nicht da oben der Therapeut und unten der kleine arme Patient. Das war der beste Einstieg. Einziger Nachteil war der Sitzmöbel, wir haben ab dem zweiten Termin immer auf ner Matte auf dem Boden gesessen. Das hat meiner Meinung auch viel mit Bodenhaftung und Erdung zu tun. Ich fühlte mich da wohler als in so nem Ledersesselchen. Ich wünsch dir auf jeden Fall einen guten Draht zu dem der dich da jetzt erwartet. Und denk immer daran der ist nix besseres, der hat auch seine Vergangenheit und du bist in deiner eigenen Geschichte der kompetente. Nur Mut. Und wo du anfängst ist ganz egal, einfach irgendwo, das sortiert sich schon noch. Ich drück dir die Daumen

Sep 12, 2016 5:15 AM

Hallo ihr lieben,wollte mich kurz mal wieder melden.Der Termin bei der Psychologin war ja nun letzte Woche.Die Psychologin ist sehr jung,ich muss erst mal warm werden denke ich.Das erste abklopfen hat begonnen und mir ist hinterher noch so viel eingefallen.Na mal schauen der nächste Termin ist leider erst in 3 Woche ,aber ich habe mir durch diese vielen Chats hier ein Lehrbuch für Rheuma Dr.Wolfgang Miele bestellt.Es soll eine gute Aufklärung und Beratung sein.Ich bin gespannt.
Dann habe ich auch schon eine Verhaltenstherapie gefunden...na wenn das nichts ist 😜
Bis zum nächsten Mal 😆

Sep 13, 2016 8:29 PM

Na siehste, war doch nicht so schlimm, wie befürchtet und gebissen hat sie auch nicht, macht unterm Strich, jedemenge Pluspunkte, sich selber schlau machen, kann nie schaden und guck mal, du kannst dem ganzen, sogar schon was positives, abgewinnen.
Na, das nenn ich, nen tolle Zeit gehabt zu haben.!! 👍 😁

Weiter so..... Nur so geht's!!!!

Lieben Gruß Cleo 😝

Sep 14, 2016 6:17 AM

Meine Psyche hat nen Knick heute. Ich war im MRT und der Arzt hat bei der Nachbesprechung gesagt er hat nix gefunden, nur einen angeborenen Schmetterlingswirbel. Vom Bechterew ist nix zu sehen. Er kam allerdings recht gelangweilt rüber, hat kein Wort zu viel gesprochen und auf die Frage wo die Schmerzen denn herkommen könnten hat er nur gesagt :jedenfalls nicht vom nicht vorhandenen Bechterew. So nun bin ich so schlau wie vorher...was kommt denn dann jetzt?? Ich bin zwar erleichtert dass es kein Bechterew ist - nicht falsch verstehen, ich hatte nur die Hoffnung dass ich mit einer Diagnose weiter sehen kann. Jetzt renn ich mit Schmerzen rum und es hat keinen Namen, ohne Namen kann ich nicht entscheiden was als nächstes zu tun ist. Der Rheumatologe lässt sooo lange auf seine Befundung warten (HLAB27 Wert). Hat jemand einen Tipp ...ich steh echt wie der Ochs vorm Berg😔😫😭

Sep 14, 2016 6:21 AM

Guck doch mal in dein neues Buch unter " Überbeweglichkeitssyndrom“ ,da findes du jede Menge Gründe für Schmerzen .

Sep 14, 2016 6:30 AM

Ich kann Dir auch sagen das man Bechterew auch ohne diesen Blutwert haben kann,das hat mein Rheumatologe gesagt.Ich habe schon seid 12 Jahren Rheuma und 9 Jahre leider unbehandelt weil meine Blutwerte nicht entzündet waren...dann habe ich Gott sei dank meinen jetzigen Rheumatologen gefunden.Er sagt schade das es Ärzte gibt die den Patienten nicht zu trauen ein Körpergefühl zu haben und nicht reagieren!Dann hätte es für mich früher behandelt werden können und mein Leidensweg wäre wesentlich kürzer gewesen.Jetzt arbeiten wir noch zusätzlich an mein Schmerzgefächtnis...was über die Jahre alles gespeichert hat.Es muss uns gelingen das zu durchbrechen! Ich vertraue dem Arzt sehr,ist harte Arbeit und mein Weg beginnt jetzt.Ob das das richtige ist werde ich raus finden.
Sei lieb gedrückt und denke Positiv 😘

Sep 14, 2016 2:15 PM

Hallo Kerni91
ich bin genauso alt wie du und ich finde es auch toll das du so offen und erlich mit uns über deine Vergangenheit spricht. Das du mit uns darüber schreiben kannst ist auch ein gutes Zeichen dass du es langsam verarbeitest und schon etwas besser damit klar kommst.
Ich selber wurde in meiner Kindheit viele Jahre in der Schule gemobbt und hatte dadurch mit 12 Jahren doch starke psychiche Probleme. Gesprochen habe ich jahrelang mit niemanden, weil ich nicht wollte dass mich jemand für ein Versager häl. Ich habe die Mobbingschleife in der ich geraten war sowie die psychiche Probleme überwinden können. Nun bin ich ein lebenslustiger, fröhlicher Mensch auch wenn die Schmerzen manchmal auch etwas an der Psyche nagen.
Solche Probleme kann man überwinden auch wenn die Dinge die du erlebt hast sehr schlimm sind. Hole dir Hilfe dann schafst du es!
Lg Steffi

Dec 04, 2016 5:39 AM

Hallo Kern
Mag gar nicht viele Worte verlieren, nur stell Dir mal vor, Du hättest ein anderes Leben gelebt. Dann hättest Du auch andere Gedanken. Will damit sagen, egal was Du denkst und fühlst, es ist keine Schande. Es ist eine Art Lebensspiegel, für den Du Dich nicht schämen musst. Wie offen Du Dich wem gegenüber zeigst ist Deine Verantwortung. Bedenke nur bitte, alle Menschen, ALLE!!!, haben ihre Leichen im Keller. Du magst Dich vielleicht wie ein Aussenseiter fühlen, Du bist es aber nicht. Ich habe in meiner Krankengeschichte eines gelernt, für die Dinge, für die ich mich geschämt habe, waren im Vergleich mit andern einfach nur normal.
Mach Dir Gedanken, such Dir professionelle Hilfe. Aber denk nicht, dass an Dir als Mensch etwas verkehrt ist.
Du hast nicht grundlos eine Drogenkrankheit hinter Dir. Und lass die anderen Menschen, die sich Dir gegenüber besser fühlen, die haben in ihrem Leben nicht das erleben müssen, was Du durchleben musstest. Sonst wären sie ähnlich drauf wie Du.
Bleib weiter offen, rede mit Menschen, den Du vertraust und noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

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