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Rheuma - Hormone schuld

Aug 25, 2017 3:44 PM

Ich bin immernoch der Meinung, dass Rheuma ganz viel mit Hormonen zu tun hat. Ich habe Ende Oktober 1997 meine Tochter geboren. Im Februar habe ich die Mirena (Hormonspirale) eingesetzt bekommen. Kurze Zeit danach ging es los mit Entzündungen. Im ISG, dann mal "Sehnenscheidenentzündung", die Ellenbogen, die Füße, Daumengelenk etc. Es wird ja oft gesagt, dass eine Geburt dann auch das Rheuma auslösen kann....die Mirena habe ich insgesamt 15 Jahre (3xausgetauscht) getragen. Im Mai 2013 habe ich sie mir ziehen lassen und keinerlei Hormone mehr genommen. Ich hatte jetzt insgesamt 3 Krankenhausaufenthalte, 3 Rehas, sämtliche Basismedikamente und mittlerweile das 5. Biologika hinter mir. Keines hat mir länger als 8-9 Wochen geholfen..... jetzt habe ich mal einen Hormontatus machen lassen ..... KATASTROPHAL!!!!! Alles im Keller..... heute sind meine für mich angepassten Hormone gekommen...für 100 Tage.....ich bin sehr sehr gespannt.....
hat den jemand von Euch Erfahrungen im Zusammenhang mit Hormonen und dem Rheuma gemacht?

Sep 11, 2017 11:51 PM

Hallo Dini69 :)

Da hast du nicht nur allein die Erfahrung.
Es gibt auch im Netz etliche Berichte und Studien über den Zusammenhang mit Hormonen und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis.

Ist ja eigentlich auch logisch, hoher Hormonspiegel(dazu gehören auch Kortisol, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Progesteron und Östrogen etc.) schafft weniger Entzündungen bis gar keine sowie Schmerzlindernd (was ja zum Ende einer Schwangerschaft z.b. den Geburtsschmerz lindern soll)
Niedriger Hormonspiegel gleich vermehrte Entzündungen und Schmerzen.

Ich habe seit frühester Kindheit rheumatoide Arthritis (juvenile heisst es jungen Jahren)
Vorrausgegangen war als Säugling/Kleinkind die Rachitis.
In meinen beiden Schwangerschaften ging es mir immer super, nie habe ich mich so fit und gesund gefühlt wie während dieser Zeit.

Dafür kam es aber nach der 2.ten doppelt und dreifach zurück, da ich einen Tag nach Entbindung auch sterilisiert wurde, nahm ich danach ja auch keine Antibabypille mehr.
Ergo, Hormonhaushalt ging erst mal bergab und fuhr Achterbahn bis sich nach der Stillzeit erst mal wieder alles regenerierte

Seither hat sich eine Kollagenose (Vaskulitis) dazugesellt und etliches anderes.
Nun mit 47 Jahren steuer ich wohl demnächst in die nächste "Hormonumstellung"
Es bleibt abzuwarten wie meine Medis dann evtl. umgestellt werden müssen.
Bisher hilft mir 20mg MTX wöchentlich um den Autoimmunprozess zu bremsen, Pregabalin um die Polyneurophatien zu zähmen und Palexia um die schmerzen lindern.

Dir alles Gute und eine schmerzfreie Zeit🍀

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