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Rheumatoide Arthritis

May 03, 2017 2:57 AM

Am 25.04.2017 hat meine Hausärztin (Internistin) mir die Erstdiagnose RA mitgeteilt nachdem bei einer Blutuntersuchung eindeutige Entzündungsmarker dafür gefunden wurden. Sie hat mir eine Überweisung zum Rheumatologen und ein Rezept mit 2 Medikamenten ausgehändigt. Ich sollte mich schnellstens um einen Termin bemühen. Ich bin 2 Tage später zum Rheumatologen gefahren. Ich hatte Glück und man hat sofort eine Knochendichte-Messung sowie eine Blutabnahme gemacht. Einen Termin habe ich für den 01.08.2017 bekommen. Sollte sich der erste Befund von 165 bestätigen, dann würde ich einen neuen, früheren Termin bekommen. Medikamente gab es keine.
Ich habe versucht das Wochenende so gut wie möglich mit den herkömmlichen Schmerzmittel Ibuflam zu überstehen. Aber erst ab einer Dosierung von 1200mg morgens und mittags konnte ich den Tag halbwegs überstehen. Mir war bewusst, dass ich die empfohlene TagesDosis um das Doppelte überschritten hatte. Das war mir echt egal. Meine Finger, rechter Ellbogen und meine Zehen waren betroffen. Bei feuchtem Wetter sind die Beschwerden sehr viel stärker.
Als ich mit den ersten Symptome im November 2016 zum meinem früheren Hausarzt gegangen bin, da wurde ich mit einer Krankmeldung (1 Woche) und einem Rezept für ibuflam nach 5 Minuten nach Hause geschickt. Der Hausarzt meinte ich hätte eine Sehnenscheiden-Entzündung im li Ellebbogen, die halt in den Daumen strahlt. Die Schmerzen waren nach einer Woche Schonung zwar geringer aber nicht verschwunden. Die Entzündung im Ellenbogen verschwanden nach 3 Monaten aber ich konnte mit der linken Hand keine Tasse Tee mehr hochheben noch festhalten. Ich habe versucht meinen Daumen mit Übungen (Stressball) gezielt zu kräftigen. Anfang April traten die gleichen Symptome am rechten Ellenbogen auf und meinen li Zeigefinger konnte ich kaum bewegen. Ich habe endlich den Hausarzt gewechselt, denn ich habe mir keine große Hilfe von ihm erwartet.
Die neue Hausärztin hat sich meine Darstellung der Symptome in Ruhe angehört und sofort eine Blutabnahme veranlasst.
Gestern hat sie mir ein Rheuma- Schmerzmittel Arcoxia 60mg verschrieben. Bei der nächsten Kontrolle nächste Woche möchte sie die erste Kortison Therapie beginnen. Ich hoffe der Rheumatologe meldet sich bis dahin. Ich möchte din Diagnose RA gerne vom Facharzt bestätigt bekommen.
In den letzten Wochen habe ich mir viele Bücher zu diesem Thema gekauft. Ich bin kein Freund der Schulmedizin und gar nicht begeistert davon mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Ich möchte meine Therapie ganzheitlich gestalten. Das heißt eine Kombination aus "Traditioneller chinesischer Medizin (TCM)", Homöopathie, Schulmedizin (wo nötig) und Ernährungsumstellung (Essen als Medizin).
Ich habe auf NDR eine Sendung gesehen "Die Ernährungsdocs". Dort wurde für Patienten mithilfe von Lebensmitteln eine deutliche Linderung der Krankheitssymptome bis zum völligen Stillstand der Krankheit erzielt.

Ich habe viele eurer Geschichten hier gelesen. Ich muss mich ja tatsöchlich glücklich schätzen, dass meine Symptome mit Laborergebnissen belegbar sind.

Auch wenn ich hier Neuling bin, ich möchte jeden dazu motivieren sich selbst zu recherchieren. Heutzutage kann man sich auf Ärzte nicht mehr verlassen. Je mehr man über sich selbst und seinen Zustand weiss und dazu online oder auch in einer Uni Bibliothek recherchiert, desto besser ist die eigene Position im Arztgespräch. Ich möchte niemanden belehren. Ich habe selbst daraus viel Kraft geschöpft. Ich möchte mein aktives Leben nicht ändern und auf Lebensqualität verzichten.

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