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Schleudertrauma

Nov 19, 2014 5:55 AM

ich habe seit dem autounfall im 2004,immer wieder kopfschmerzen und nackenschmerze mit ausstrahlung in den linken arm. ich habe seit dem 2012 ein neurostimulator im hinterkopf, was mir eine Linderung bringt von 30-40%, ich nehme novalgin 4-5 tb. am tag und morphium Pflaster. ich kann nur noch 75% arbeiten, aber das ist zum teil auch schon zuviel. psychisch bin ich auch viel sensibler und dūnnheutiger geworden. bin unter sehr guter ārtzlicher aufsicht, physisch und psycho- logisch. mir ist noch viel schwindlig und viel ūbel, der schlaf lāst auch zu wūnschen.

Nov 19, 2014 6:05 AM

hat jemand das gleiche und evt. andere therapie vorschlāge? mache leichtes krafttraining,physio, akupunktur, stelatum blockaden, ca. alle 3-4 wochen. Danke im voraus.

Nov 20, 2014 1:58 AM

Herzlich willkommen in der CatchMyPain Community. Hier finden Sie zahlreiche freundliche Leute um sich auszutauschen. Wir hoffen, Sie geniessen Ihre Zeit mit uns im Forum.

Freundliche Grüsse,
CatchMyPain Support

Nov 20, 2014 6:56 AM

Hallo
Ich habe nicht das gleiche wie sie, wurde ihnen aber auf jeden Fall raten immer zuzusehen dass sie die Muskulatur um die betreffende Zone immer wieder stärken. Ein Gespräch dazu mit einem Physiotherapeuten könnte ihnen da sicherlich weiter helfen. Ich hoffe dass er's ihnen bald wieder besser geht. Da ich und alle anderen hier ziemlich genau wissen wie es ist, wenn man Schmerzen hat, kann ich sehr gut nachvollziehen, wie sie sich fühlen.

Alles gute.
Frank

Nov 20, 2014 7:19 AM

Danke dir Frank

Es geht mir schlecht
Zur Zeit bin ich so traurig hilflos ....müde

Nov 21, 2014 4:19 AM

Das mit der Traurigkeit habe ich schon wieder hinter mir. Irgendwann kam bei mir ein Punkt wo ich mir sagte: Jetzt erst recht und ich dachte die Welt dreht sich weiter, ob mit mir oder ohne mir, also dann doch lieber mit mir. Sicher mein Körper spielt nicht mehr so mit wie vorher, aber wenn ich mir überlege dass es Menschen gibt die noch schlimmer dran sind als ich, und die dennoch weiter machen, mag ich mir meine Lebensfreude nicht mehr nehmen lassen. Also lerne ich nun damit zu Leben. Für mich war das schlimmste dass sich jeder von mir zurück gezogen hatte und irgendwann Stand ich ganz alleine da. Allerdings denke ich das mein Umfeld auch nicht mehr mit mir zurecht kam und es nicht nur an der Krankheit sondern auch an mir lag. Es geht alles trotzdem immer weiter vorwärts. Langsamer aber trotzdem geht es weiter. Inzwischen ist mir egal wie lange etwas dauert. Ich komme wieder zurecht. Einen Rat kann ich dir geben. Ich weiß nicht ob er hilft, aber es ist auf jeden Fall wichtig. Halte durch und gib niemals auf. Tausch dich hier in der.com immer mit den Menschen aus. Wir alle erleben ähnliches und allein dass wir schon füreinander da sind, zeigt uns das wir nicht allein sind. Wir beherrschen den Schmerz und nicht dieser uns. Und packen wir es nicht allein, dann packen wir es auf alle Fälle gemeinsam...

Ach, nochwas. Schreib alles auf. Und wenn es dir noch so unwichtig erscheint. Schreib alles auf was dir nicht gefällt und wie du etwas gern anders haben würdest. Oft kommen einem dabei die geilsten Ideen, wie man etwas tatsächlich zum positiven umändern kann. ;)
Ich wünsch dir gute Besserung und lass dich nicht unter kriegen. Wie teilen unseren Schmerz. Was die Ärzte oft vergessen ist die psychologische Betreuung von chronisch kranken Menschen, besonders denen mit Schmerzen würde das manchmal ganz gut tun. Mit Schmerzen klar zu kommen ist etwas was eigentlich Betreuung benötigt. Deswegen finde ich diese App mit der Com so gut. Die Menschen sind füreinander da.

Gute Besserung nochmal,
Dein Frank

Nov 25, 2014 2:52 PM

Hallo zusammen
Habe gute Erfahrungen mit Osteopathie und dem FaceFormer gemacht ( www.faceformer.de, 3x täglich) Bin zwar noch ziemlich am Anfang der Therapie, mit guten Fortschritten. Empfehlenswert zum mal probieren!

Dec 02, 2014 3:31 PM

heute war ein scheiss tag, merke denn wetterumschwung!! merkt ihr das auch?

Mar 17, 2015 10:24 AM

Ich hatte mein erstes HWS-Schleudertrauma im Jahr 1988 und bekam BETTRUHE verordnet. Ich war damals 20 Jahre alt und ging noch auf's berufliche Gymnasium.

Meine Mutter befand sich zu der Zeit in Kur, mein Vater war die Woche über auf Montage und kranksein gab es bei ihm nicht. Wer krank war, bekam Prügel.

Ich ging dann zur Schule, statt zu liegen, versorgte meinen Bruder mit Essen. 1989 habe ich dann den Führerschein gemacht. Nach jeder etwas heftigeren Bremsung mit dem Auto hatte ich HWS-Beschwerden. Mir hat dann Jahre später Kraft- und Ausdauertraining in einem Fitnesscenter geholfen. Ich war die Woche über bis zu 5 mal für 1-2 Stunden dort.

Mein letztes HWS-Schleudertrauma hatte ich am 21.1..2014, als vor mir eine junge Dame mit dem Auto zurücksetzte und auf den Vorderwagen meines Autos draufgeknallt ist. Die Airbags explodierten nichtmal. Aber seitdem habe ich leider auch wieder HWS-Beschwerden und mir ist, wenn ich ohne Halskrause Auto fahre immer wieder schwindelig.

Fitneßcenter geht im Moment nicht, da ich noch an 3 Bandscheibenvorfällen mit Spinalkanal-Verngungen und einem abgeklemmten Nervenast habe.

Meine Medikation ist im Moment:
Oxygesic-10-mg-Schmelztabletten 1-0-0-0
Oxygesic-10-mg-Retardtabletten 1-0-1-0
Lyrica (Pregabalin) 100 mg 2-0-1-0
Naproxen 500 mg 1-0-1-0
Doxepin 100 mg 0-1-0-1
Rheumaspritze Enbrel 50 mg 1 Mal die Woche

Mit 40/41 Jahren bekam ich bereits 2 künstliche Kniegelenke. Bei einer Umstellungsostheotomie rechter Unterschenkel im Sommer 2006 wurde ich am 21.11.2006 not-operiert. Danach war ich f+r 3,5 Tage in einer Art Wachkoma.

Bis zur Einnahme von Lyrica im Januar hatte ich sehr starke Schmerzen in der LWS mit Schmerzstärke 6-8, teilweise sogar Schmerzstärke 9. Die Schmerzen strahlten ins linke Bein, sodass ich nur wenige Meter gehen konnte.

Dank Lyrica sind die Schmerzen auf Stärke 4-6 heruntergegangen. Dafür qälen mich im Moment wieder HWS-Beschwerden, da ich die Halskrause beim Autofahren abgesetzt habe. Ich komme mir so blöd vor, von vielen Leuten dumm angemacht zu werden, weil ich die Halskrause trage.

Ich bin seit 2005 wegen der seltenen Schlaganfallkrankheit Moyamoya Frührentner. Lebe alleine, hab ein eigenes Auto, ohne dem ich sonst nur wenige Meter das Haus verlassen könnte. Ich versorge noch meine Parkinsonkranke Mutter, die hier im Ort wohnt und sich sonst, wenn ich stat. im Krankenhaus war um meinen Hauskater gekümmert hat.

Bei mir ist eine komplette Lendenwirbelsäulenversteifung geplant. Ich kann sie jedoch im Moment nicht durchführen lassen, da ich keinen habe, der sich um meine Mutter und meinen Kater kümmert.

Im Moment habe ich in der HWS eine Schmerzstärke von 6-7.

Ich wünsche Euch allen alles erdenklich Gute und vor allen Dingen Gute Besserung!

Gruß

Mr Moyamoya

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