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Starke Kopfschmerzen nach Unfall

Apr 24, 2015 4:39 PM

Ich hatte vor einem Jahr ein schweren Autounfall.
Lag 8 Monate im Koma.
Wer kennt sich mit MST aus

Apr 25, 2015 4:10 PM

Hallo,

ich war "nur" 3,5 Tage nach einer OP in einer Art Wachkoma. Ich war zwar wach, aber geistig abwesend, habe auf mein Umfeld nicht reagiert.

Bei so einer langen Zeit im Koma, gehe ich davon as, dass bei Ihnen bereits MRT, CT, etc. vom Kopf gemacht wurden. Kopfschmerzen werden unter anderem durch verengte oder verschlossene Gefäße im Kopf verursacht.

Sollten Sie bei dem Unfall einen Schädelbruch/Schädelprellung/Schädelhirntrauma erlitten haben, dann können diese Schmerzen "normal" sein.

Ich rate Ihnen, dies mit Ihren Ärzten (Neurologen und/oder Schmerztherapeuten) zu besprechen um ALLE möglichen Ursachen für diese Schmerzen auszuschließen.

Gute Besserung wünscht

Mr Moyamoya

Apr 27, 2015 12:13 PM

Ich hatte im August 2011 einen schweren Verkehrsunfall. In der ersten Zeit nach dem Unfall wurde bis auf schwere Prellungen und Verstauchungen nichts festgestellt.
Erst als ich im Februar 2012 in eine Klinik musste ist bei einem routine MRT, ein chronisches subdural Hämatom festgestellt worden.
Ich gehe aber wohl bei Ihnen auch davon aus das MRT, CT bereits gemacht wurden. Allerdings kann sich ein Hämotom auch erst langsam entwickeln und ist nicht immer gleich festzustellen. Dieses kann starke Kopfschmerzen, plötzlich auftretenden Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit und sogar Wesensveränderungen auslösen.
Es kann sogar häufig zur Verwechlung mit Migräne kommen.

LG

Apr 27, 2015 2:05 PM

Hallo,

ich nochmal. Meine "Haupt-Erkrankung", sofern man dies überhaupt so nennen kann, ist die seltene Schlaganfall-Krankheit Moyamoya. Bei dieser Erkrankung ist eine oder sind beide Halsschlagadern dicht, im Gehirn fehlen 4 Hauptschlagadern im Gehirn, welches dafür gesorgt hat, dass ich über 20 Jahre an typischen Schlaganfall-Erkrankungen "gelitten" habe, diese jedoch von den behandelnden Ärzten nicht erkannt wurden - Ich habe dank der Einnahme von Marcumar (Blutverdünner) und eines sehr guten Hausarztes jetzt seit gut 2 Jahren keinen Schlaganfall und keinen vorübergehend andauernden Schlaganfall (TIA) gehabt.

Mich schlauchen die starken Schmerzen, die durch 3 Bandscheibenvorfälle mit Spinalkanal-Verengungen in der LWS mit Nervenast-Abklemmung und ein halbwegs "normaler" Bandscheibenvorfall in der HWS.

Dazu kommt schon seit Jahren immer wieder starke Kahnbeinschmerzen (Handwurzelknochen) rechte Hand, welches ich vor 3,5 Jahren einmal gebrochen hatte.

VOR Wetterwechseln schmerzt bei mir fast alles, was ich schonmal gebrochen hatte (ich bin 46 Jahre jung und hatte bishier 13 Knochenbrüche) sowie die Kniegelenke (ich bekam mit 40/41 Jahren bereits je ein künstliches Kniegelenk).

Was mich nervt ist die gewisse "Hilflosigkeit" diverser Ärzte, denen ich in gewisser Weise auf die Nerven gehe, wenn ich im gewissen Abständen denen meine Schmerzen darstelle.

Mit den psychologischen Effekten (Bandage, Stützbandage, etc.) verordnet bekommen, erreicht man bei mir nichts mehr.

Ich wünsche allen Gute Besserung, gebt nicht auf!

Gruß

Mr Moyamoya

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