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Was würdet ihr tun?

Jul 09, 2018 4:55 PM

Hallo zusammen, ich bin seit 6Tagen in der Rheumaklinik Bad Wildungen der Rentenversicherung Oldenburg/Bremen und ich bin vollkommen konfus. Bei der Eingangsuntersuchung kuckte mich die Stationsärztin an und sagte zu mir ICH solle überlegen ob ich in der Klinik wirklich richtig sei ( weil eine Psychologin aus dem BFW Bad Pyrmont in ihrem Bericht geschrieben hat, dass ich einer psychischen Stabilisierung bedarf)
1. die Ärztin sagt dass sie in der Klinik nicht ausreichend psychologische Unterstützung leisten können
2. zuhause bekomme ich 2x wöchentlich Krankengymnastik-> hier null x
3. ich höre überall von Mitpatienten dass sie nicht das bekommen was gut für sie ist
4. ich bekomme nur Gruppentherapien
5. ich habe in 6 Tagen schon 4Migränetabletten gefuttert

...würdet ihr in diesem Haus bleiben??

Jul 10, 2018 4:24 AM

Ich würde meinen Hausarzt anrufen, ihn um Rat fragen.
Oder aber auch mit der Rentenkasse das abklären, da die es ja bezahlen.

Jul 10, 2018 1:46 PM

Wenn du persönlich das Gefühl hast dort schlecht aufgehoben zu sein, ungeachtet dessen was Mitpatient erzählen, dann solltest du in Erwägung ziehen abzubrechen. Kontaktier das zuständige Rentenamt, schilder dort das Problem, oder sprich mit der Ärztin die dir nahegelegt hat lieber zu gehen - kann sie dich offiziell entlassen weil du aus psychischen Gründen nicht dort behandelt werden kannst? Dann könntest du einfach heim fahren und hinterher dem Amt bescheid geben. Ob du bleiben willst oder nicht ist ganz alleine deine Entscheidung, lass dir da nicht reinreden oder dich von anderen verunsichern.

Jul 10, 2018 3:56 PM

Ich habe die RV angerufen und die sagen dass die Ärztin im Hause das Sagen hat. Ich „darf“ schon abbrechen, es garantiert mir aber niemand dass ich wirklich in die Psychosomatik gehen darf. Morgen ist Visite, da wird entschieden

Jul 11, 2018 5:34 PM

Na dann viel Erfolg. Fahr auf keinen Fall auf eigene Faust nach Hause! Da kann hinterher der Bumerang kommen, das du den ganzen Mist selber bezahlen musst! Ohne Zustimmung des Kostenträgers unternimm bloß Nichts. Im Zweifelsfall mach mit was du kannst und sieh die Zeit als Urlaub 😊

Jul 13, 2018 1:04 AM

So. In der Visite war gleich die erste Frage wie ich mich entschieden habe. Ich sagte ihr dass ich in den 7Tagen alleine 4Migränen hatte, die ersten Tage hab es keinen großen Kontakt zu Anderen und vor allem tauchten im Plan nicht alle Therapien auf. Ich hatte das Gefühl auf dem Wartegleis zu stehen. So Sachen wie „Einführung in MTT und Ergometer“wären erst nach einer geschlagenen Woche los gegangen. Bei 3genehmigten Wochen finde ich das schon frech.
Das hab ich ihr nicht gesagt aber ich hatte mich entschieden nach Hause zu fahren. Sie sagte sie schreibt es in den Abschlussbericht und es gab keine Bemühung mich umzustimmen. Danach gabs noch einen Termin mit einer Psychologin,das war gut

Jul 14, 2018 11:11 AM

Das man erst so spät Einführung zu irgendwas hat scheint üblich zu sein. Für jedes dieser "Seminare" kriegen die Einrichtungen sogar ordentlich Geld. Darum sind auch viele von denen Pflicht, selbst wenn man die von anderen Rehas schon kennt.

Jul 15, 2018 5:02 PM

Ja gut das hat versicherungstechnische Gründe. Und in jedem Haus stehen unterschiedliche Geräte...das alles ist ok. Aaaaber in allen Seminaren und Websites und wo man was lesen kann wird immer von „Hilfe zur Selbsthilfe“ gesprochen, zur Mithilfe aufgefordert, in Eigenregie trainieren. Ja...schön...dann lasst mich es doch auch tun!!! Und nicht erst wenn mein Schmerzlevel unter der Decke klebt und ich nichts mehr machen kann

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