Learn from patients with pain similar to yours

CatchMyPain Community and Pain Diary App to manage chronic illness

Wer hat Erfahrungen mit Lyrica?

Mar 10, 2015 3:33 PM

Ich habe seit über vier Jahre chronische Rückenschmerzen. Die Ursache konnte nicht bis jetzt nicht gefunden werden. Ich habe vom Arzt Lyrica erhalten. Ich nehme seit Dezember 300mg pro Tag. Habt ihr Erfahrungen mit dem Medikament? Ich bin vom Medikament immer sehr müde. Von den Schmerzen her ist es noch nicht besser geworden.

Mar 10, 2015 4:09 PM

ich nehme Lyriica seit Mitte Januar wegen meiner 4 Bandscheibenvorfälle, wovon 3 mit Rückenmarkskanal-Einengungen und einer davon mit einer abgeklemmten Nervenwurzel sind. Seit der Einnahme von täglich 100 mg Lyrica (1-0-1-0) haben sich meine Schmerzen, die bis in den linken Fuß hineinzogen, um 80-90 % REDUZIERT.

Ich nehme zusätzlich morgens 1 Oxygesic-Dispers-10-mg-Schmelztablette (Schnellwirkende Tablette) sowie Oxygesic-10-mg-Retard-Tabletten (1-0-1-0) und Naproxen-500-mg-Tabletten (1-0-1-0) die mir bis zur Einnahme von Lyrica NICHT geholfen haben.

Wichtig bei der Dosissteigerung von Lyrica ist, dass man diese nur LANGSAM steigert!

Gruß und gute Besserung wünscht

Mr Moyamoya

Mar 10, 2015 4:11 PM

Hallo sun, ich nehme auch schon lange lyrika aber es hilft nur bei neuropatischen schmerzen. Wenn du unter chron. Rueckenschmerzen leidest muß erstmal die Ursache gesucht werden. Angefangen wird ja meist mit ibu, Massagen, Wärme usw. Wenn das nicht mehr hilft gibt es stärkere mittel. Ist aber ohne Ursache schwer. Warst du schon bei Orthopädie und rheumatologie. Hast du noch andere beschwerden. Achso ja lyrika macht sehr müde zumal du auch schon eine sehr hohe Dosis nimmst. Ich kämpfe auch ständig damit. Alles gute

Mar 10, 2015 4:12 PM

Lyrica wirkt insbesondere gegen NEUROPATHISCHE Schmerzen (Nervenschmerzen, bedingt durch eingeklemmte Nerven und Nervenwurzeln. Sind die Schmerzen rein knöcherne Schmerzen, dann ist meines Erachtens Lyrica dafür nicht so sehr geeignet. Als Entzündungshemmer empfehle ich Naproxen 500 mg morgens und abends je eine!

Gruß und Gute Besserung wünscht

Mr Moyamoya

Mar 10, 2015 4:38 PM

Vom Hausarzt hatte ich für meine 30jährigen Phantomschmerzen als Versuch 2*150mg/Tg verschrieben erhalten. Die Schmerzen liessen ein wenig nach, aber Schwindel, Sehschwäche, Müdigkeit, Inkontinenz folgten als Nebenerscheinungen -> Absetzung der Medi.

Die Schmerzklinik Nottwil hat danach eine langsame Steigerung der Dosis über mehrere Wochen kombiniert mit weiteren Medikamenten verordnet:
- zuerst nur Tramal Retard 1*50 bis 2*150
- danach 2*50 Tramal zusätzlich mit Lyrica 2*25 bis 2*75
und noch Saroten Retard 25 auf die Nacht.

Heute kann ich nun schon seit 5 Monaten wieder ungestört schlafen und den Tag ohne Konzentrationsschwächen und ohne zusätzliche Müdigkeit bestreiten mit:
- Morgens 50 L, 50 T
- Abends 100 L, 100 T
- Nachts 25 S

Die langsame Steigerung war sehr wichtig!

Bedenklich für mich ist, dass ich diese Medikamente für den Rest des Lebens einnehmen und wohl die Dosierung allmählich steigern muss, zumal es sich um Antidepressiva und Antieleptika handelt! Dass diese Medikamente nicht harmlos sind, zeigt sich bei mir anhand der Entzugserscheinungen wie Schüttelfrost und Muskelschwäche, sobald ich eine Einnahme vergesse!!!

Mar 11, 2015 4:47 AM

Ich persönlich habe gute Erfahrungen damit gemacht ubd vertrage es sehr gut.ich nehme min 500mg täglich seit 3j, wenn nichts mehr geht kann ich unbedenklich auch bis auf 600,700 erhöhen, nur nützt es ab einem gewissen Grad nicht mehr. Müde macht es mich nicht gross nur je nach dem etwas schlapp und nach 4,5h starker Konzentrtion geht es dann den Bach runter und ich brauche Schlaf..nach allem was ich aber ausprobiert habe ( ubd das war viel) für mich das best verträgliche

Mar 11, 2015 4:48 AM

( ich weiss aber dass wie bei jedem anderen Medikament auch, einige Leute ganz schlecht daruf reagieren)...

Mar 11, 2015 3:20 PM

Hallo vielen dank für eure Beiträge. Ich habe auch schon unzählige Medikamente ausprobiert. Ich habe ganz viele Therapien und viele Arztbesuche bei versch. Spezialisten schon hinter mir. Das einzige Medikament welches mir zur Zeit noch hilft sind Tramal Tropfen. Dank euren Beiträgen denke ich, dass das Medikament Lyrica bei mir nichts bringt, da ich nicht weniger Schmerzen habe. Mein Arzt sagte zu mir, ich müsse mich mit dem Schmerz abfinden. Ich finde dies sehr schwierig, da es keine Ursache für meine Schmerzen gibt.

Mar 14, 2015 11:54 AM

Hallo sun, ich nehme Lyrica auch schon längere Zeit. Trotz Lyrica und anderer Medikamente habe ich immer noch Schmerzen (ich habe chronische Schmerzen an der rechten Hand in der Folge eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms). Die Aussage, dass man sich mit den Schmerzen abfinden muss, ist schrecklich. Mir wurde auch gesagt, dass man mir nicht mehr helfen kann. Jetzt habe ich seit über 8 Jahren Schmerzen und keine Perspektive. Im Gegenteil, die Schmerzen haben auf andere Körpergegenden negative Auswirkungen. Ich wünsche dir, dass du etwas findest, was dir hilft!

Mar 16, 2015 4:50 AM

Hallo Susi,

dass Sie sich mit Ihren Schmerzen abfinden müssen, ist ja grausam und heute aufgrund der med. Möglichkeiten nicht haltbar. Waren Sie schon einmal stationär in einem Rheumazentrum? Ich empfehle Ihnen das Rheumazentrum Mittelhessen in Bad Endbach in der Nähe von Marburg. In Bad Endbach gibt es eine Therme mit großzügiger behindertengerechter Saunaanlage.

Die Diagnostik im Rheumazentrum Mittelhessen ist hervorragend, das Essen ist leider nur mittelmäßig. Sofern Sie keine Nahrungsmittelallergien haben und alles essen, was man ihnen vorsetzt, zumal das Essen ja eh nicht so wichtig ist, empfehle ich Ihnen das Rheumazentrum Mittelhessen. Hier ist die Website dazu www.rzmh.de die Website der Therme in Bad Endbach, die man gut zur Freizeitgestaltung während des stat. Aufenthaltes im Rheumazentrum am Wochenende, wo nur am Samstag morgen Behandlungen stattfinden, ist diese hier: www.lahn-dill-bergland-therme.de

Gute
Besserung wünscht Mr Moyamoya

Mar 16, 2015 3:33 PM

Hallo Susi leider habe ich bis jetzt noch nichts gefunden was mir helfen könnte. Und ich habe schon sehr sehr viel gemacht. Wie gehst du mit den Schmerzen um? Hast du mir einen guten Tip?

Mar 16, 2015 4:47 PM

Hallo Sun
Leider habe ich selber keine Erfahrung mit Lyrica. Allerdings habe ich auch schon seit über 5Jahren jeden Tag Schmerzen an verschiedenen Stellen. Nachdem ich 2012 von meiner Rheumatologin endlich einen Namen für meine Schmerzen bekam (Fibromyalgie)
ging ich 2013 in eine Schmerztherapeutische Schwerpunktpraxis!!! Dort konnte man mir endlich erfolgreich weiter helfen. Mir ermöglichen folgende Medikamente zeitweise ein viel schmerzfreieres Leben: 2* 100mg Tilidin, morgens 60mg Cymbalta und abends 50mg Trazodon.
Mein Schmerzgeplagt sank seit dem von 8/9 auf 2/zeitweise 4,was nicht schlecht ist. Zur weiteren Erleichterung mache ich 2*die Woche Wassergymnastik und 2* die Woche Fango&KG nach Faszientechnik. Faszientechnik eignet bei mir echt super. Sonst hilft auch noch Ruhe und Entspannung zwischendurch.
Auch wenn ich andere Medis nehme, sind es vielleicht ein paar hilfreiche Tipps.
Mit freundlichen Grüßen Fibimops

Mar 17, 2015 4:05 PM

Hallo Fibimops vielen Dank für deine Tipps. Ich bin zur Zeit auch in einer Schmerzsprechstunde doch bis jetzt konnte man mir dort noch nicht weiter helfen. Aber ich werde mit meinem Arzt noch über andere Medikamente sprechen. MfG sun

Mar 17, 2015 5:32 PM

Hallo an alle, ja was ihr beschreibt sind doch meistens Psychopharmaka, diese Medis nehmen Menschen mit Schizophrenie und Psychosen. Ich wehr mich ja schon wenn mein Arzt sagt ich solle gegen meine nächtlichen Rückenschmerzen Amitryptilin einnehmen, damit ich mal schlafen kann. Da ich beruflich in einer psch. Abteilung arbeite, könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich mich so wehre. Aber meine Schmerzen sind dauerhaft.

Mar 17, 2015 6:01 PM

Sun,gerne doch😉
Kokuss, sorry mag ja alles so sein.
Mir gefällt es garantiert auch nicht, mich jeden Tag mit diesen Tabletten zu leben. Aber nach einem unendlichen Ärtzemaraton (...Sie haben schon nix, etc) bist du echt erstmal froh, wenn es doch mal eine Hilfe gibt! Ich habe mir vorher schon mit Fachbüchern auseinander gesetzt und es geht halt nur mit solchen Medis und viel positiven Denken und Handeln weiter. Es gibt z.B. keine Therapie, die wirklich für alle Schmerzpatienten hilft. Jeder reagiert anders. Ich habe mir diesen Weg auch nicht leicht gemacht, aber nach 15Jahren ging es nicht mehr anders und seien wir mal ehrlich: Ohne Medis und meine Familie wäre ich vielleicht nicht mehr......

Mar 17, 2015 11:46 PM

Guten morgen ,an alle. Ja das Thema Medis ist gar nicht so leicht. Ich nehme auch schon lange Medis, auch wegen anderer Sachen u habe auch schon diverse negative Erfahrungen sammeln dürfen. Ich habe das Dasein eines "Zombies" geführt, habe meine schlanke Figur eingebüßt, bis hin zu diversen Ticks , die lange gebraucht haben, bis sie wieder verschwunden sind. Jetzt endlich habe ich Medis, mit denen ich gut leben kann u die mir ein einigermaßen stabiles Leben ermöglichen. Das ist positiv. Die Figur allerdings bleibt ruiniert u trotz sämtlicher Aktivitäten, vom Gewicht runter zu kommen, es tut sich nichts. Also muss ich lernen, damit zu leben. Nun zum Schmerz. Auch hier habe ich versucht, ohne Medis klar zu kommen. Und es ist gescheitert. Es ging mir so schlecht, das alles, was ich mir mühsam erkämpft u aufgebaut habe, den Bach runter ist. Nehme ich keine Medis, habe ich das Gefühl ich sterbe. Es geht nichts mehr vor Schmerzen. Ich bin noch nicht optimal eingestellt, aber ich bin inzwischen offen für fast alles. Ich bin am Ende u kann die Schmerzen nicht mehr ertragen. ( vielleicht bin ich auch eine Mimose ) Ich bin Dankbar für jede Minute, die ich einigermaßen schmerzfrei verbringen darf. Ich finde es wichtig, dass jeder/jede selbst entscheidet was sie/er braucht u wie jemand am besten zurecht kommt. Nur würde ich dringend davon abraten ,selber Medis abzusetzen. Das geht eigentlich immer nach hinten los. Das sind meine Erfahrungen. Wie gesagt, ein schweres Thema. Hängt doch so viel daran.
Ich wünsche allen noch einen schmerz armen Tag. LG

Mar 18, 2015 1:37 AM

Ich habe auch durch die Doxepin-Einnahme in den letzten 15 Jahren bis zu 25 kg zugenommen. Aber diese verhelfen mir zu einem halbwegs normalen täglichen Schlaf von 13 - 16 Uhr und von 0.00 - ca. 8.00 Uhr, sofern ich nicht unter sehr starken Schmerzen leide, wie im Moment.

Ich bin nur 1,76 m klein und wiege um die 103 kg. das geht für einen Mann noch, aber ich habe meinen "vorzeige Body" eingebüßt. Aber damit kann ich halbwegs gut leben.

Was mich nervt, dass ich keine Freudin/Partnerin finde. Das liegt zum unter anderem an meiner Figur, zum anderen an den dunklen Stellen, wo ich früher starke Schuppenflechte hatte. Dann habe ich eine ca. 30 cm lange Narbe am re Unterschenkel, der durch eine Umstellungsosteotomie im Jahr 2006 und der damit verbundenen "Bein-Rettungs-OP" entstanden ist.

Habt Ihr alle Partner/-innen? Wenn ja, wie gehen diese mit Eurer Schmerzsymptomatik um?

Gruß

Mr Moyamoya

Mar 18, 2015 2:55 AM

Mr Moyamoya,
schade das du alleine ohne Partnerin bist.....
Aber gib die Suche nicht auf, bestimmt finden sich so nette Kontakte und auch mal eine Partnerin👍
Ich selber bin seit 23Jahren verheiratet. Mein Mann ist und bleibt meine wichtigste Stütze in meinem Leben! Er ist immer für mich da und unterstützt mich wann immer er kann😄

Mar 30, 2015 3:06 PM

Naja,

die Partnerin sollte eine "wiedergeborene Christin im Sinne der Bibel" sein. Was bedeutet, dass sie Christsein aktiv leben sollte (Sie sollte sich EINMAL für ein Leben mit Jesus entschieden haben und dies mit einer Glaubenstaufe (=Biblische Taufe=Nach dem man sich für ein Leben mit Jesus entschieden hat, Taufe, bei der der gesamte Körper untergetaucht wird; möglichst tägliche Bibellese: tägliches Gebet; sich AKTIV mit mir in einer Freien evangelischen Gemeinde einbringen, und KEINE Knechtin der kath. Kirche sein, da deren Lehre aus ein wenig Bibel, viel unsinniger Tradionslehre und viel unbiblischen Schwachsinn ist- Dort regelmäßig mit mir die Gottesdienste besuchen sollte) und dann sich in mich verlieben und bereit sein, mir zur Seite zu stehen, arbeiten zu gehen, da ich nicht mehr kann und nicht mehr darf, da ich seit 10 Jahren frühverrentet bin.

Dann sollte sie mit mir in die gemischte Sauna gehen (Was bei Christen leider noch immer ein sehr umstrittenes Thema ist), usw.

Gruß

Mr Moyamoya

Apr 02, 2015 11:04 AM

Hallo,
Wie in meinem eigenen Thema hier beschrieben beginne ich derzeit eine Schmerztherapie.
Lyrica wurde mir verordnet.
Zunächst nur einmalig abends 25mg.
Da ich akut sehr starke Schmerzen haben kann denke ich die Dosis ist zu gering jedoch leuchtet mir ein vorsichtig anzufangen.
Ich hoffe es wirkt.
Und ich hoffe es absetzen zu können.
Mein Leben lang solche Medikamente will ich nicht nehmen müssen...
Bin "erst" 45.

LG
Chris

Apr 02, 2015 1:48 PM

Hallo Chris,

Lyrica wirkt nur gegen NERVENSCHMERZEN, wie bei eingeklemmten oder verletzten Nerven bei Bandscheibenvorfällen. Es wirkt nicht, wie Ibuprophen, Naproxen und Diclofenac.

Die Anfangsdosis von 25 mg ist sicherlich sinnvoll, sofern man alle 3-5 Tage die Dosis steigert. Ich habe mit 50 mg Lyrica alle 12 Stunden angefangen und bin jetzt bei 2 x 100 mg Lyrica am Tag, welches mir bei meinen 4 Bandscheibenvorfällen mit mehreren Rückenmarkskanal-Einengungen sowie mehreren ein-/abgeklemmten Nerven sehr gut hilft.

Ich bin auch erst 46 Jahre jung und habe schon solche massiven Schmerzen!
Lyrica nimmt mir die Schmerzen, die 2 x 10 mg Oxygesic mir nicht genommen haben!

Ich wünsche gute Besserung und ein schmerzfreies bzw. zumindest schmerzarmes Osterfest.

Lieben Gruß

Mr Moyamoya

Apr 02, 2015 1:55 PM

Bei mir wurde 2010 Lyrica eingetauscht gegen Carbamazepin wegen A-typischen Gesichtsschmerz mittlerweile brauche ich es auch wegen der Nervenschmerzen durch Bandscheibenvorfall , Foramenstenosen , Neurophatischen Schmerzen und Spondyolodese am 12.01.15 von Bw11/12 auf S1.

Apr 02, 2015 2:12 PM

Ja bei mir soll es ein verletzter Nerv sein drum nun diese Therapie.

Gruß Chris

Apr 03, 2015 6:47 AM

Lyrica wird eingesetzt bei neurophatischen Schmerzen, bei bestimmten Formen der Epilepsie beim Erwachsenen und generalisierten Angststörungen.Es kann Anfangs zu Schwindel, Müdigkeit,Wortfindungsstörungen und noch einigen anderen Nebenwirkungen kommen. Die Alternative wäre Gabapentin hat ähnliche Nebenwirkungen. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich.

LG Jule97

Apr 11, 2015 6:11 AM

Hallo,
Bei mir wohl kein verletzter Nerv sondern das eigene Schmerz Gedächtnis welches diese Beschwerden verursacht...

Wie in meinem erstellten Thema beschrieben scheint Lyrica zu helfen!
Die letzten Tage verliefen bedeutend besser was mir sehr freut!!

Mit der Steigerung bin ich unsicher.
Mein Arzt sagte man könne täglich um 25 mg erhöhen!

Ich möchte alle 4 Tage erhöhen bzw abermals Rücksprache halten.

Jedenfalls gibt es derzeit eher gute als schlechte Zeiten. Gestern war es sogar den gesamten Tag super!
Normales Leben möglich!

LG
Chris

Apr 11, 2015 8:32 AM

Ich habe nach meinem unfall auch lyrica bekommen,doch ich hate mit den nebenwirkungen zu kämpfen, und musste es absetzen.
Es freut mich das du es gut verträgst, lg Rahni

Apr 11, 2015 8:58 AM

Was für Nebenwirkungen waren das?
Und wie hoch im etwa war die Dosis?

Ja bis jetzt vertrage ich es aber sind derzeit auch nur 50 mg am Tag.

LG
Chris

Apr 11, 2015 2:03 PM

Ich hatte 75mg und ich bekam propleme mit dem sprechen,deshalb muste ich es absetzen
Lg Rahni

Apr 11, 2015 3:54 PM

Wow - das schon bei 75mg.
Also echt nicht vertragen...

LG Chris

Apr 13, 2015 12:42 PM

Nein absolut nicht,

Apr 20, 2015 12:47 AM

Nun habe ich einige Tage gut mit Lyrica verbracht.
Leider habe ich meist nach einigen Stunden Schlaf sprich morgens und nach Belastung Schmerzen.

Derzeit nehme ich morgens 25mg und zur Nacht 50mg Lyrica.
Wäre es sinnvoller zur Nacht nur 25mg dafür schon nachmittags 25mg zu nehmen es also auf 3 Einnahmezeiten zu verteilen?

Wie lange wirkt Lyrica normalerweise?

LG Chris

Apr 20, 2015 2:06 AM

Menno...
Schlechter Tag...
Vor einer Stunde die 25mg genommen
Ab wann wirkt es denn in etwa?
Bringt es was wenn ich nun noch eine nehme oder sollte man die Dosis mit einem Mal nehmen?
Ich hatte gehofft ich komme mit der geringen Dosis aus...

LG Chris

Apr 20, 2015 6:07 AM

Hallo Chris, ich bin jetzt bei 450 mg lyrika und sie wirken halbwegs bzw. möchte ich nicht wissen wie es ohne wäre denn sobald ich sie eine Stunde zu spät nehme geht gar nichts mehr . Gruß Tina

Apr 20, 2015 10:03 AM

Hallo Tina,

Wow - na dann werde ich wirklich mal die Dosis steigern.
Die Attacke von heute früh ist vorbei, es geht mir besser was mich sehr freut!!
Mähe soeben den Rasen was ich vor ein paar Stunden nicht für möglich gehalten hätte ...
Schonung bringt nicht unbedingt etwas drum will ich mich nicht verkriechen sondern wenn es gut ist das Leben genießen!!

Solche Attacken werden wohl öfters mein Leben bestimmen jedoch wäre es gut wenn man dies noch eindämmen könnte.

LG Chris

Apr 20, 2015 12:16 PM

Chris was ist deine grunderkrankung? Was hat der doc denn gesagt wie hoch du dosieren sollst ? Ich kenne solche Attacken nur zu gut seit 6 Jahren

Apr 20, 2015 1:01 PM

Quasi Schmerzgedächtnis also psychosomatisch wird der Nerv gereizt.
Ich bin ja sozusagen ein " Anfänger" bezüglich Schmerzpatient und Lyrica Konsument...

Apr 20, 2015 1:47 PM

Du solltest das lyrika nur in Rücksprache mit deinem doc erhöhen. Es ist nicht zu spaßen damit. Ich habe seit Samstag auch neue Medis die mich derzeit noch so umhauen das ich nicht zurechnungsfähig bin. Allerdings ist meine Gunderkrankung eine andere. Ich würde nie eigenmächtig erhöhen. Welcher Nerv ist es bei dir?

Apr 20, 2015 3:43 PM

Ja ist mit Rücksprache meines Arztes bzw mehrerer Ärzte.
Kein einzelner Nerv sondern eben psychosomatisch - das Schmerzgedächtnis erzeugt diese WadenBlitze.

Bisher habe ich noch keine Nebenwirkungen festgestellt bin aber auch erst bei 100mg am Tag.

Apr 20, 2015 5:44 PM

Ah ok. Ich nehme noch zusätzlich tillidin 150mg am Tag und cymbalta 60 mg am Tag aber bei mir werden sie durch eine Zyste im Rückenmark ausgelöst.

Apr 21, 2015 5:45 AM

Für was nimmst du das Cymbalta?

Apr 21, 2015 10:31 AM

Das ist bestimmt zum Schmerzen eindämmen 😉
Dafür nehme ich es nämlich morgens, auch 60mg ein.

Apr 21, 2015 12:40 PM

Genau. Nehme sie gegen Schmerzen. Ich habe eine inkomplette Querschnittslähmung die extreme Schmerzen verursacht. Leider ist diese Erkrankung nicht heilbar und auch kaum erforscht. Deshalb ist es schwer ein passendes Mittel zu finden

Apr 21, 2015 2:54 PM

Ich bekomme damit auch meine Fibromyalgie besser in den Griff. Wünsche euch allen eine erholsame Nacht 🌃

May 02, 2015 2:10 AM

Hallo an alle,
MrMoyamoya - Danke für Den Hinweis mir dem Rheumazentrum. Mit Schmerzen zu leben ist nicht einfach. Zu der Frage nach einem Partner - ich habe auch keinen Partner. Und ich habe auch, glaube ich zumindest, gar nicht die Kraft für einen Partner, geschweige denn mich auf die Suche zu machen.

Sun, du hast mich gefragt, wie ich mit den Schmerzen umgehe - ja, das ist ein langes Thema und schwierig. Ich habe zunehmend depressiv auf die
Schmerzen reagiert. Und durch berufliche heftige Probleme habe ich auch eine Depression entwickelt. Inzwischen war ich auf einer psychosozialen Reha und das hat mir gut getan - ich achte mehr auf mich. Versuche auch, mir mein Arbeitsleben so einzuteilen, dass ich nicht überlastet bin. Was nicht einfach ist.
Ich weiß auch nicht, wie ich es mache. Nach außen merkt man bei mir nicht viel, irgendwie ist es wie ein Schauspiel - in der Früh wird die Maske aufgesetzt, sonst kann ich nicht nach außen gehen. Mir hat es auch geholfen, Verantwortung zu übernehmen - für meine Katze. Sie ist ein Lebewesen, für das ich nicht aufgeben darf.
Aber es ist schon dauernd eine Gratwanderung - gerade in letzter Zeit merke ich wieder die Gefahr einer Depression.

Ich wünsche euch ein schmerzruhiges Wochenende

May 02, 2015 4:39 AM

Hallo an alle. Ich nehme auch schon recht lange lyrika wegen neuropathische schmerzen. Vorallen nachts habe restless in den beinen finde nachts dadurch keinen schlaf. Sporty ich staune ueber deine hohe dosis, 450 mg am tag ist schon sehr hoch. Ich habe jetzt morgens 75 und abends 100. Habe dadurch morgens ziemliche probleme, habe immer das Gefühl ich falle in Ohnmacht. Brauche morgens 1 Stunde um wieder auf die Beine zu kommen. Wahrscheinlich spielen da die anderen Medikamente eine rolle, Wechselwirkung. Ich wollte abends schon höher gehen da bis jetzt noch keine richtige Besserung eingetreten ist. Mein Arzt stoehnt aber schon denn lyrika ist teuer. Auch das mit der Maske am tag kenne ich zu gut. Man versucht sständig anderen gegenüber nur nichts anmerken lassen die verstehen das sowieso nicht. Eben gute Mine zum boesen spiel. Diese verdammten schmerzen macheneinsam und depressiv. Nur das die AÄrzte nicht begreifen das erst die schmerzen sind. Wenn einem nicht gleich geholfen wird macht das einen mürbe. Nur der selbst jahrelang mit starken schmerzen kämpft versteht es. Mein Motto ist auch schon ich lache um nicht zu weinen. Man ist innerlich total zerrissen. Es ist schoen und tut agut zu sehen man ist nicht allein. Macht aber gleichzeitig traurig zu lesen wie wenig den menschen geholfen wird. Leider nehmen sich die meisten aerzte einfach keine Zeit mehr.

May 02, 2015 2:39 PM

Hallo Phillis,
Ja, du hast recht - ich finde auch, dass Schmerzen eine psychische Belastung nach sich ziehen. Andererseits habe ich auch sehen müssen, dass eine hohe psychische Belastung, Schmerzen beeinflusst.
Es ist halt kompliziert. Und Ärzte wissen oft nicht weiter.
Alles Gute!

May 05, 2015 2:02 PM

Das Motto ich lache um nicht zu weinen trifft auch voll und ganz auf mich zu. Und ja ich denke auch dass die psychische Belastung auch die schmerzen stark beeinflussen kann. Trotzdem finde ich man wird zuerst lange von den Ärzten nicht ernst genommen und dann sehr schnell als psychische Schmerzen abgestempelt.

May 05, 2015 2:09 PM

Thema Lachen:

Mir hat man mal den für mich WEISEN SPRUCH "Nur, wer mit dem anderen weinen kann, kann auch mit dem anderen lachen" gesagt - Da steckt viel Weisheit drinnen.

Oder in anderen Sachen, wo es klar sein sollte, das man es tun/machen darf:
"Ich lasse mir doch nicht erlauben, was mir keiner verbieten kann..."

Gruß

Mr Moyamoya

May 05, 2015 2:36 PM

Ja, Sun, da gebe ich dir recht - und das ist ein großes Problem, wenn nicht nach den Ursachen gesucht wird. Und wenn dann gleich ein Urteil über die Persönlichkeit gemacht wird, ist das besonders furchtbar. Mir hat eine Ärztin - ich habe Schmerzen an der rechten Hand - erklärt, das sagt mir, dass ich einen Mann bräuchte und Kinder. Da werden Dinge hineininterpretiert, die irgendwo schon seltsam sind. Und noch schlimmer sofort mit psychischem Schmerz abgestempelt zu werden.
Die psychische Belastung kommt bei chronischen Schmerzen ganz von allein.

May 05, 2015 3:45 PM

Das Problem ist nach wie vor das zuviel Ärzte noch unwissend sind was fibro betrifft. Es wird zu oft als psyche abgestempelt. Dies wurde aber durch eine amerikanische studie wiederlegt.Ich kann aus eigener sagen da waren erst die schmerzen und jetzt nach 10Jahren Aerzteodyssee hat die depri eingesetzt. War immer ein agiler Mensch aber wenn man von den Ärzten immer wieder belächelt wird dann zweifelt man irgendwann an sich selbst und wird deprimiert. Auch sollte man immer daran denken das meist fibro nicht allein steht meist steckt noch eine andere Krankheit dahinter. Nachdem ich endlich die Diagnose hatte wurde mir gesagt das es ein Zusammenhang zur borreliose geben kann. Sie wurde bei mir 3 Jahre nicht erkannt nun ein paar jahre später Arthritis. Lyrika nehme ich jetzt auch schon ein paar jahre hilft mir aber nur für die neuropatischen schmerzen. Andererseits sind bei höheren gaben die Nebenwirkungen muskelschmerzen und die sind ja wiederum bei fibro schon schlimm genug so zieht es sich wie ein faden das man immer mehr medikamente braucht.

May 05, 2015 5:20 PM

Hallo,

ich nochmal/schon wieder! Es gibt die KLASSISCHE Psychosomatik, wo die Psyche eines Menschen Krankheiten/Schmerzen verursacht.

Es gibt aber auch, gerade bei Schmerzpatienten OFT VERTRETEN, die Psychsosomatik, wo Schmerzen auf die Psyche schlagen und den Menschen, zum Beispiel wegen seiner Krankheit(en)/Schmerzen daran gehindert wird, an einem halbwegs normalen sozialen Leben teilzunehmen, und sich dann zurückzieht.

(Enge) Verwandte, (enge) Freunde, etc. ziehen sich von einem zurück, man wird nicht mehr zu Familienfeiern oder Parties/Konzerte eingeladen, da gerade DU, wenn Du mit Deiner Erkrankung(en) dem anderen den Spaß dabei verdirbst, weil Du zum Beispiel nicht lange stehen oder sitzen kannst, oder auch zu bestimmten Zeiten Medikamente einnehmen musst und diese entweder vor den anderen einnimmst oder eben auf die Toilette gehst, um sie einzunehmen.

Ich habe sehr oft erlebt, dass man mich für einen "Psycho" hält, weil man mir die Schmerzen, die durch 4 Bandscheibenvorfälle verursacht werden, nicht ansieht.

Dies ist mir in einer BIBELTREUEN Freikirche, wo ich über 10 Jahre als "Wiedergeborener Christ im Sinne der Bibel!" hingegangen bin, so passiert. Anfangs hat man sich darüber aufgeregt, dass ich bis zu 5 Mal während des Gottesdienstes auf die Toilette gegangen bin (das ist einigen Leuten aufgefallen, hat aber letztendlich nicht wirklich gestört). Dann habe ich mir erlaubt, die Predigt mit einem Tablet-PC mitzuschreiben, was mir geholfen hat, mich auf die Predigt zu konzentrieren.

Dann musste ich, weil ich IMMUNOSPORIN als Rheuma-Medikament bekommen habe, darauf achten, dass ich mich nicht erkälte und saß dann meist mit Jacke und Mütze im geheizten Gottesdienstsaal.

Im Winter, es lag Schnee, waren Gemeindemitglieder dabei. Schnee zu schieben. Ich sagte dann, während ich dabei zusah: "Was macht ihr die Woche über, wenn auf dem Gehweg Schnee liegt, und dieser von Mo-Sa bis 7 Uhr beseitigt sein muss? Und warum macht ihr erst jetzt den Schnee weg, obwohl er am Sonntag bis 8 Uhr hätte beseitigt werden müsste? Gelten für Christen da Ausnahmen, weil sie auf Gott vertrauen, und dieser verhindern wird, dass keiner stürzt und sich verletzt?

Da hieß es nur "Laber keine Scheiße und helf und lieber!". Dabei hat man aber vergessen, dass ich, bevor ich in die 5 km entfernte Stadt gefahren bin, wo sich das Gemeindezentrum (So nennt man das bei Freikirchen, wo der Gottesdienst abgehalten wird), 90 - 120 Minuten brauche, bis ich IN DER LAGE BIN, DAS HAUS zu verlassen!

Wenn sogar Menschen, die sich für "Fromme Menschen" halten, die im Sinne des "Frommseins" Verständnis für einen Schmerzpatienten haben sollten, so behandeln, wieso sollten dann "NICHT FROMME MENSCHEN" Dich anders behandeln?

Gute Nacht und lieben Gruß vom
Mr Moyamoya

May 14, 2015 8:45 PM

Hallo. Hatte beim erstenmal Lyrika Einnahme Bauchkrämpfe bekommen. Nach 8 Tagen Pause nochmal der Versuch und diesmal ging es. 50 mg zur Nacht. Die ersten Nächte so fest wie schon lange nicht mehr geschlafen. tagsüber leider auch müde. An meinem Beschwerde Bild konnte ich nichts feststellen. nach 8 Tagen wurde erhöht auf 75mg. Leichte besserung. Nach 14 tagen auf 100mg. Anfangs Besserung der Beschwerden aber nach ca 1.5 Monaten leider wieder mehr Beschwerden. Nach 4 Monaten abgesetzt.
Nachdem ich mittlerweile wieder starke Schmerzen hatte wurde jetzt nochmal ein versuch gestartet aber nach 75mg ohne Erfolg wieder abgesetzt

May 15, 2015 3:27 AM

Hallo ela, ich kenne das Problem auch. Jedesmal wenn ich bei Lyrika über 75 mg gehe bekomme ich Probleme. Nur absetzen kann ich es nicht. Nachts habe ich dann heftige schmerzen in den Beinen Restless da ist an schlaf nicht zu denken. Also versuche ich erstmal bei 75 zu bleiben. Gerade die Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten sind heftig das sagt aber keiner. Eine Schwester im Krankenhaus sagte mir mal das es zwischen Opiaten und Lyrika zu Nebenwirkungen kommen kann. Die Ärzte dosieren auch ohne auf das koerpergewicht oder andere sachen zu achten. Man steht immer allein damit.

Ready to start relieving your pain?

Join Community